MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter_innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter_innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Jugendstil skurril. Carl Strathmann

Die Kunst Carl Strathmanns (1866-1939) entzieht sich jeder Kategorisierung, sie ist höchst originell, bisweilen bizarr und skurril. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Künstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Historienbildern und kunsthandwerklichen Entwürfen.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Dienstag, 21. Mai 2019, 18:30 Uhr

Professor Mamlock

Konrad Wolf

 

 

Professor Mamlock

DDR 1961 | R: Konrad Wolf | B: Karl Georg Egel, Konrad Wolf nach dem Stück von Friedrich Wolf | K: Werner Bergmann | M: Hans-Dieter Hosalla | D: Wolfgang Heinz, Ursula Burg, Hilmar Thate, Lissy Tempelhof, Doris Abeßer, Ulrich Thein | 99 min | 1933 verfasst der Arzt und Dichter Friedrich Wolf (1888-1953) das Stück »Professor Mamlock«, eine unmittelbare Antwort auf Reichstagsbrand und NS-Terror. Mit seiner Filminszenierung erfüllt Konrad Wolf ein Vermächtnis seines Vaters. Tragischer Held ist Hans Mamlock, Chirurg und Chefarzt einer angesehenen Klinik. Ein nationalliberaler deutscher Großbürger, der sich nicht vorstellen kann, von den Faschisten in die Enge getrieben zu werden. Doch er ist Jude, und als Hitler die Macht ergreift, rücken seine Kollegen fast über Nacht von ihm ab. Seine Tochter wird gedemütigt, er selbst aus der Klinik verjagt. Einziger Ausweg bleibt der Selbstmord. »Wir wollen keine Bühneninszenierung verfilmen«, schreibt Wolf, »sondern das Geschehen so auflösen, daß wir zu einer intensiven Bildsprache kommen.« Gemeinsam mit Werner Bergmann klügelt er jedes Bild aus, bestimmt ungewöhnliche Kameraperspektiven. In dem österreichischen Schauspieler Wolfgang Heinz findet er einen kongenialen Darsteller der Titelfigur, der seine Lebenserfahrung in die Rolle einbringt: Wie Wolf ist auch er jüdischer Abstammung und musste 1933 fliehen.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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