MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19:00 Uhr

Nerven

100 Jahre Emelka

Live-Musik: Joachim Bärenz Einführung: Martin Geyer

 

Nerven

Deutschland 1919 | R+B: Robert Reinert | K: Helmar Lerski | D: Eduard von Winterstein, Lya Borée, Erna Morena, Paul Bender, Lili Dominici, Rio Ellbon | 110 min | viragiert |

In seinem 1919 in München gedrehten »Monumental-Film« NERVEN versucht Robert Reinert »den Zündstoff, den Krieg und Not im Menschen erzeugt« haben, als »nervöse Epidemie« zu beschreiben, »die die Menschen befallen hat und zu allerhand Taten und Schuld treibt«. Geschildert werden die Schicksale verschiedener Personen aus unterschiedlichen sozialen Schichten: Im Mittelpunkt stehen der Fabrikbesitzer Roloff, dessen Glauben an den technischen Fortschritt zerbricht, der Lehrer Johannes, der in Volksversammlungen soziale Reformen fordert, und die sich zur Revolutionärin wandelnde Marja, die zum bewaffneten Kampf gegen die Herrschenden aufruft. Robert Reinerts von der Zensur verstümmelter Filmklassiker, der Elemente des expressionistischen Stummfilms der 1920er Jahre vorwegnimmt, wurde während der Auseinandersetzungen um die Münchner Räterepublik an Originalschauplätzen in München gedreht.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem "Center for Advanced Studies" der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

 

Eintrittspreise 6 € (5 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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