MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Samstag, 8. Dezember 2018, 21:00 Uhr

La notte (Die Nacht)

Jeanne Moreau

 

 

La notte (Die Nacht)

Italien 1961 | R: Michelangelo Antonioni | B: Michelangelo Antonioni, Ennio Flaiano, Tonino Guerra | K: Gianni Di Venanzo | M: Giorgio Gaslini | D: Jeanne Moreau, Marcello Mastroianni, Monica Vitti, Bernhard Wicki, Rosy Mazzacurati, Maria Pia Luzi | 122 min | OmeU | 24 Stunden im Leben eines Paares, das gefangen ist in existenzieller Einsamkeit und Sprachlosigkeit: Jeanne Moreau und Marcello Mastroianni umkreisen sich und das Nichts, das ihre Beziehung ausgehöhlt hat. Schauplatz ist Mailand, das Antonioni als kalte Stadt aus Glas, Stahl und Beton inszeniert. Die äußere Handlung ist bloßes Gerüst: Es geht um Gesten, Blicke, Atmosphären, um abwesende Gefühle, eingefroren in Bildern von tödlicher Perfektion. »Das Ganze könnte von entsetzlicher Langeweile sein, wenn es nicht durch die großartige, die leichten Zuckungen der Verzweiflung analytisch herausarbeitende Regie und durch die herrliche Jeanne Moreau zu einer Offenbarung menschlicher Verlorenheit würde. Der Film fließt nahtlos dahin und ist doch gleichzeitig ein Akt der Vivisektion eines Ehepaares, wie man ihn in solchem Detail kaum je erlebt hat.« (Manfred George)

Eintrittspreise 5 € (4 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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