MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter_innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter_innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens.

Mittwoch, 11. September 2019

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19:00 Uhr

Fluchtweg nach Marseille

Ingemo Engström

 

 

Fluchtweg nach Marseille

BRD 1977 | R+B: Ingemo Engström & Gerhard Theuring, frei nach dem Roman »Transit« von Anna Seghers | K: Axel Block | D: Katharina Thalbach, Rüdiger Vogler, François Mouren-Provensal, Ruth Fabian | 210 min | »Ingemo Engström und Gerhard Theuring drehten unter dem Titel FLUCHTWEG NACH MARSEILLE einen sehr ungewöhnlichen Film über oder nach Anna Seghers’ Roman ›Transit‹. Eigentlich ist dies mehr eine persönliche Reflexion, ein Essay über Themen des Romans, wobei der Film in weiten Teilen dokumentarisch Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert sowie deutsche Emigranten wie Alfred Kantorowicz zu Wort kommen lässt, die sich auf der Flucht vor den Nazis in Frankreich aufhielten. So ist dieser Film zugleich die Analyse eines Kapitels deutscher Vergangenheit. In seiner Klarheit und Ruhe, in seinem Bewusstsein für die Möglichkeiten filmischer Sprache, ist FLUCHTWEG NACH MARSEILLE geradezu ein Modell für die Verbindung einer literarischen und historischen Recherche und ihre Umschmelzung in kinematographische Form.« (Ulrich Gregor) »Der Schritt nach vorne, der hier in der Nachfolge Godards getan worden ist: Zur Wirklichkeit, die zu dokumentieren ist, gehören nicht nur die offiziellen Bilder und die Erinnerungen, sondern auch alles Gedachte, Erdachte und dessen Reflexe im Bewusstsein des einzelnen heute.« (Peter W. Jansen)

Eintrittspreise 6 € (5 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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