MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 14. April 2019, 21:00 Uhr

Eisenhans

Bavaria Film

 

 

Eisenhans

BRD 1983 | R: Tankred Dorst | B: Tankred Dorst, Ursula Ehlers | K: Jürgen Jürges | M: Bert Grund | D: Gerhard Olschewski, Susanne Lothar, Hannelore Hoger, Michael Habeck, Hans-Michael Rehberg, Angelika Milster, Irm Hermann | 110 min | »Ein dunkler Titel, eine kümmerliche Landschaft, nasskalt und verhangen; helle Händel-Musik zu den ersten Bildern und ein Engel, der mit feuchten Flügeln über die Äcker davonläuft, können da keine guten Zeichen sein. ›Zonenrandgebiet‹ heißt so eine Trübsals-Gegend. EISENHANS erzählt eine traurig alltägliche Vater-Tochter-Inzestgeschichte: Gerhard Olschewski und Susanne Lothar spielen sie mit einer leisen, bewegenden Innigkeit. Die Tochter gilt als schwachsinnig; der Vater, ein unbeholfener Kraftkerl, der ihr von seinen Berlin-Touren als Lkw-Fahrer kindische Geschenke mitbringt, liebt in ihr sein eigenes Unglück. Eine sozialkritische Milieu- und Fallstudie ist dieser erste Kinofilm des Theater- und Fernsehautors Tankred Dorst nicht. Er lässt sich tief in die Engelsträume und Todesphantasien seines Eisenhans hineinziehen, in die Schönheit des Chaos; so gewinnt dieser seltsame Film selbst mehr und mehr den Sog der Liebe, von der er erzählt: das Märchen vom Glück, das ein Unglück ist.« (Urs Jenny)

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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