MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 2. Juni 2019, 21:00 Uhr

Der Depp

Herbert Achternbusch

 

 

Der Depp

BRD 1982 | R+B: Herbert Achternbusch | K: Jörg Schmidt-Reitwein | D: Herbert Achternbusch, Annamirl Bierbichler, Franz Baumgartner, Gabi Geist, Alois Hitzenbichler, Karl-Heinz Tittelbach | 82 min | »›Was einen kaputt macht, das hat man im Hirn‹ – beim Deppen ist es ein Maßkrug, den ihm sein Freund und Schwager nicht nur auf, sondern in den Kopf geschlagen hat. Da ist er nun, von einem Zylinder bedeckt, immer noch drin. Der Schläger selbst leidet seitdem an Fischvergiftung, von der er schlagartig geheilt wird, als der Depp als erstes Wort nach seinem Unfall ›Atemnot‹ bildet. Atemnot – man geht wohl nicht fehl, wenn man darin den Ausdruck seines ganzen Lebensgefühls und Weltempfindens sieht. Atemnot gegenüber einer Welt, in der es ständig Kriegsgeräusche gibt, bis dann lakonisch mitgeteilt wird, der nächste Weltkrieg sei bereits wieder vorbei. Atemnot gegenüber der Frau, die den Deppen jeden Tag mit den gleichen Ritualen in seinen Schuppen einsperrt. Reden lernt er erst wieder bei deren Gegenbild, einer (erträumten?) Idealfrau, die dennoch nur das positive Spiegelbild der eigenen Frau ist und konsequenterweise auch von derselben Schauspielerin gespielt wird. In dem Maß, wo er wieder zu reden lernt, verschwinden die Bilder, die, auf einem Fernsehschirm, sein ganzes Dasein bestimmt haben: ausweglose Bilder, Eisberge, Affen hinter Gittern, Bilder aus früheren Filmen Achternbuschs, die er hier zitiert.« (Hartmut Weber)

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

zurück