MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter_innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter_innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Jugendstil skurril. Carl Strathmann

Die Kunst Carl Strathmanns (1866-1939) entzieht sich jeder Kategorisierung, sie ist höchst originell, bisweilen bizarr und skurril. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Künstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Historienbildern und kunsthandwerklichen Entwürfen.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Samstag, 26. Januar 2019, 21:00 Uhr

Das 2te Ich

Eine Nacht in 12 Bildern, nach einem Traum von Walter Benjamin

figuren theater tübingen


Im Manuskriptmaterial Walter Benjamins zum Thema „Träume“ findet sich der Text „Das zweite Ich – eine Sylvestergeschichte“ von 1930. Es ist nicht geklärt, zu welchem Zweck Benjamin diese Geschichte verfasste. Man könnte sie auch für ein Exposé zu einem Theater-Sketch oder zu einem Kurzfilm halten: Ein Mann gerät am Sylvesterabend auf der Flucht vor seiner Einsamkeit in ein zweideutiges Lokal mit einem Kaiserpanorama. Dort zeigt man ihm in 12 Bildern eine Reise durch das alte Jahr – eine merkwürdige Begegnung mit seinem zweiten Ich. Denn die Bilder entpuppen sich als zwölf verpasste Chancen, vergessene Vorsätze und verdrängte Wünsche.

Der Text von Walter Benjamin bietet die Klammer für einen Abend aus zwölf Theaterbildern. Als Prolog und Epilog eingesprochen, öffnet der Text Räume für den Mittelteil aus sprachlosen Begegnungen unterschiedlichster Art mit dem zweiten Ich. Begegnungen zwischen Mensch und Figur, Original und Abbild, Realität und Traum.

Frank Soehnle leitete nach seinem Figurentheater-Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart von 1987 bis 1990 das Figurentheater Karlsruhe. 1991 gründete er das figuren theater tübingen als freies Tourneetheater mit dem Schwerpunkt visuelles Theater für Erwachsene. Für das Münchner Stadtmuseum schuf er die Ausstellung „Wunder.Kammer. Frank Soehnles Theaterfiguren im Dialog mit der Sammlung Puppentheater“.

Figuren und Spiel: Frank Soehnle
Musik: Stefan Mertin
Regieberatung: Enno Podehl
Choreografische Beratung: Karin Ould Chih
Dramaturgie und Technik: Christian Glötzner
Sprecher: Georg Peetz

Dauer: ca. 60 Minuten
Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Ort: Saal des Münchner Stadtmuseums
Eintritt: 16 €, erm. 13 € (Senioren, Studenten), erm. 10 € (Mitglieder der GFP, Jugendliche unter 18 Jahren)
Karten über München Ticket oder Tel. 089-233-24482

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