MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter_innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter_innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens.

Mittwoch, 11. September 2019


bis 20:00 Uhr

Jugendstil skurril. Carl Strathmann

Die Kunst Carl Strathmanns (1866-1939) entzieht sich jeder Kategorisierung, sie ist höchst originell, bisweilen bizarr und skurril. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Künstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Historienbildern und kunsthandwerklichen Entwürfen.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Freitag, 22. Juni 2018, 21:00 Uhr

Cztery noce z Anną (Vier Nächte mit Anna)

Jerzy Skolimowski

 

 

Cztery noce z Anną (Vier Nächte mit Anna)

Polen 2008 | R: Jerzy Skolimowski | B: Ewa Piaskowska, Jerzy Skolimowski | K: Adam Sikora | M: Michał Lorenc | D: Artur Steranko, Kinga Preis, Jerzy Fedorowicz, Redbad Klijnstra, Jakub Snochowski, Malgorzata Buczkowska | 90 min | OmeU | »Skolimowskis Comeback, nach 17 Jahren Pause. Eine überaus bedrückende Fallstudie aus einer nordöstlichen Provinz Polens: das Porträt eines Einsamen, der schon einmal beim Versuch, aus dieser Einsamkeit auszubrechen, ›auffällig‹ wurde und schließlich vor Gericht landete. Jetzt arbeitet Leon Okrasa im Heizungskeller des örtlichen Krankenhauses, verbrennt medizinische Abfälle und gelegentlich auch amputierte Körperteile. Zuhause pflegt er die bettlägerige Großmutter. Doch sein ganzes Interesse gilt dem Haus gegenüber. Dort wohnt die von ihm leidenschaftlich verehrte Krankenschwester Anna. Nacht für Nacht beobachtet er sie, steigt sogar in ihr Zimmer ein, verrichtet kleine Liebesdienste, hinterlässt Geschenke. Dies sind noch die hellsten, weil zärtlichen Momente innerhalb einer insgesamt sehr düsteren Fabel. Ansonsten dominieren blinde Vorteilnahme, Sprachlosigkeit und rohe Gewalt. Leons nach außen hin pathologisches Verhalten erhält dadurch fast engelsgleiche Züge.« (Claus Löser)

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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