MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Dienstag, 8. Oktober 2019, 18:30 Uhr

Čelovek No. 217 (Mensch Nr. 217)

Russian Seasons

 

 

Čelovek No. 217 (Mensch Nr. 217)

Sowjetunion 1944 | R: Michail Romm | B: Evgenij Gabrilovič, Michail Romm | K: Era Savel’eva, Boris Volček | M: Aram Chačaturjan | D: Elena Kuz’mina, Anna Lisjanskaja, Vasilij Zajčikov, Nikolaj Komissarov, Tat’jana Baryševa, Grigorij Michajlov, | 104 min | OmU | 1945 wurde MENSCH NR. 217 noch als beste Produktion des Jahres gefeiert, doch schon ein Jahrzehnt später erinnerte man sich an den Film mit Unbehagen: sein antideutsches (und nicht etwa antifaschistisches) Pathos unterschied ihn augenscheinlich nicht von anderen Agitationsfilmen der Kriegszeit. Tatsächlich bot die Geschichte von Russen, die nach Deutschland verschleppt und zu Zwangsarbeit gezwungen werden, wenig Differenzierung. Boris Volček porträtierte in expressionistischer Ausleuchtung ausgezehrte, bis aufs Skelett abgemagerte Menschen, Evgenij Enej schuf kantige Bauten mit verrutschter Perspektive und Elena Kuz’mina imitiert die Bewegungen und Gestik der deutschen Stummfilmschauspieler. Man kann den Film aber auch anders sehen: Furchterregend sind die Deutschen nicht, weil sie deutsch sind, sondern weil sie Kleinbürger sind und der Film zeigt eindrücklich, wie der Faschismus sich in diesem Milieu ausbreitet.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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