MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Freitag, 18. Oktober 2019, 18:30 Uhr

Bauhaus – Modell und Mythos

100 Jahre Bauhaus

 

 

Bauhaus – Modell und Mythos

Deutschland 1998/2009 | R+B: Niels Bolbrinker, Kerstin Stutterheim | K: Niels Bolbrinker | M: Uwe Krause | Mit: Gertrud Arndt, Ellen Auerbach, Peter Hahn, Rahel Barak, Ruth Cidor-Citroën, Etel Fodor-Mittag | 103 min | »Heute weiß jeder Bescheid: Wohnungen mit viel Glas und Metallglanz: bauhausstil! / Desgleichen mit Wohnhygiene ohne Wohnstimmung: bauhausstil! / Stahlrohrsesselgerippe: bauhausstil! / Gewürfelte Tapeten: bauhausstil! / Drucksachen mit fetten Balken und Grotesklettern: bauhausstil! / Alles kleingeschrieben: bauhausstil! / Alles groß gesprochen: bauhausstil!...« Der Film hatte das Glück, Bauhausschüler zu treffen. Sie rezitieren Spottgedichte und räumen mit den Mythen auf. Bei Oskar Schlemmer habe man monatelang Tanzmasken angefertigt und sich damit auf die Bühne gestellt »zu Dreien oder zu Vieren, eine Gruppe, dann wurde fotografiert. Dann bekam es einen Titel und dann war es ein Stück, das irgendwann aufgeführt worden sei, abgebildet in Kunstbüchern als ein neues Tanzstück.« Der preisgekrönte Dokumentarfilm gibt Einblick in die Essenz der Bauhaus-Prinzipien, die Konflikte, die zur Verlegung von Weimar nach Dessau führten, die Auflösung der Schule in der Nazi-Zeit, die Bautätigkeit im jungen Staat Israel und die Entstehung des Mythos vom »Bauhaus« in den USA.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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