MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 13. Februar 2019


bis 20:00 Uhr

Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter_innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter_innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens.

Mittwoch, 13. Februar 2019


bis 20:00 Uhr

LAND__SCOPE – Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff

Die Ausstellung widmet sich der Landschaftsdarstellung in der zeitgenössischen Fotokunst. In einer breiten Übersicht mit Werken aus der DZ BANK Kunstsammlung wird durch verschiedene thematische Schwerpunkte verdeutlicht, dass im fotografischen Naturbild nicht nur die tradierte malerische Gattung adaptiert wird, sondern vielmehr neue Darstellungskonventionen hervorgebracht werden.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Samstag, 13. Januar 2018, 18:30 Uhr

Abwege

G.W. Pabst

 

Abwege

Deutschland 1928 | R: G. W. Pabst | B: Adolf Lantz, Ladislaus Vajda, Helen Gosewisch | K: Theodor Sparkuhl | D: Brigitte Helm, Gustav Diessl, Herta von Walther, Jack Trevor, Fritz Odemar | 97 min | viragiert | »In ABWEGE skizziert Pabst durch die maskenhafte Starre seiner Figuren und durch das kühle Ambiente von Wohn- und Schlafräumen, Bars und Tanzhallen das Milieu des damaligen Berliner Bürgertums. Das begann sich in den 1920er Jahren neu einzurichten – zwischen Protz und Nüchternheit. In der ›ätzenden‹ Atmosphäre dieser Stadt, so Elias Canetti, ›ging man auf alles los und hütete sich vor nichts‹. Das Leben der gelangweilten Brigitte Helm und ihres arbeitswütigen Mannes (Gustav Diessl) zeigt Pabst als Duell zweier Schemen. Der Mann agiert bloß, um die Form zu wahren. Während die Frau sich der äußeren Glitzerwelt hingibt, darauf hoffend, daß sich so auch ihr Inneres verändert. Eine ›sardonische Tragikomödie‹ nennt Klaus Kreimeier den Film, eine ›Episode aus dem Tiefkühlfach der menschlichen Beziehungen‹.« (Norbert Grob) Zur Aufführung gelangt eine neu rekonstruierte Fassung des Filmmuseums.

Eintrittspreise 6 € (5 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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