Kinder / Jugend / Familien

Samstag, 13. Juli 2019, 15:00 Uhr

Perspektivwechsel: Exotisierte Unterhaltung und postkoloniale Erinnerungskulturen im Museum

Museumsrundgang

mit Dr. Susann Lewerenz


Der deutsche Kolonialismus fand sein Ende durch die deutsche Kriegsniederlage im Ersten Weltkrieg. Doch hat er weit darüber hinaus seine Spuren hinterlassen: in Form von Objekten, die bis heute in Museen zu sehen sind, in Denk- und Deutungsmustern, in der Erinnerungskultur – und nicht zuletzt in der Unterhaltung. Wessen Geschichte wird erzählt, wenn im Museum über exotisierte Populärkultur in München berichtet wird? Und welche Bezüge zu Kolonialismus, Migration und Rassismus bleiben dabei unsichtbar?

Diesen Fragen geht die Historikerin Dr. Susann Lewerenz bei ihrem Rundgang durch das Münchner Stadtmuseum nach. Anhand von Beispielen aus der Unterhaltung in München ergründet sie die Zusammenhänge von Kolonialismus, Migration und Rassismus zwischen 1920 und 1960.

In Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München, [muc] münchen postkolonial und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.

Tagesticket: 4 €, erm. 2 € / Teilnahme: 3 €

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