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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Mittwoch, 8. Mai 2019, 18:30 Uhr

Kampf um ein Kind

Ingemo Engström

 

 

Kampf um ein Kind

BRD 1975 | R+B: Ingemo Engström | K: Axel Block | D: Lisa Kreuzer, Hartmut Bitomsky, Muriel Theuring, Monique Armand, Despina Papaioannu, Inge Flimm | 135 min | »Die Geschichte: Eine Berliner Ärztin, verheiratet, ein zweijähriges Kind, verlässt ihren Mann und geht nach München, um dort im Krankenhaus Rechts der Isar zu arbeiten. Ihr Mann weiß nicht, dass sie schwanger ist. Sie möchte ihr zweites Kind ungeschützter bekommen, vielleicht mit dem Hintergedanken, dass aus einem Kind in einer Frauengemeinschaft, mit einer Frau als zweite Bezugsperson nächst der Mutter eine neue Art von Mensch werden könnte. Elisabeth Kreuzer spielt diese Rolle schattenhaft. Sie markiert sie. Sie bedeutet, dass weder die Rolle noch sie primär als Schauspielerin wichtig ist. Vor der Geschichte ist die Realität: Die Regisseurin mit ihrem eigenen Kind im Arm leitet den Film ein. Der Film schwankt unentschieden zwischen der Verwendung fiktiver und dokumentarischer Elemente. Die eine Frau hat einen echten Bauch und die andere nur ein Kissen darunter. Vieles im Film ist wie bei Godard. Er hat als erster ausprobiert, wie durch ein fiktives Arrangement der Realität zum gesteigerten Ausdruck verholfen werden kann. In VLADIMIR ET ROSA inszeniert er ein ideologisches Wortgefecht als Tennismatch, bei Engström führt Harun Farocki ein Ferngespräch mit dem Zuschauer, ein druckreifes.« (Frieda Grafe)

Eintrittspreise 5 € (4 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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