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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 22. September 2019, 17:30 Uhr

Bis ans Ende der Welt

Untertitelungsprojekt

 

 

Bis ans Ende der Welt

BRD 1991 | R: Wim Wenders | B: Peter Carey, Wim Wenders | K: Robby Müller | M: Graeme Revell | D: William Hurt, Solveig Dommartin, Sam Neill, Rüdiger Vogler, Jeanne Moreau, Max von Sydow, Chishû Ryû, Kuniko Miyake, Chick Ortega, Eddy Mitchell | 279 min | mehrsprachige OmU | Der monumentale Film in drei Teilen erlebte seine Kinopremiere nur in stark geschnittenen Fassungen und erwies sich als Flop. Im Filmmuseum kommt die einzige erhaltene vom Kamera-Negativ gezogene 35mm-Archivkopie des bis heute verkannten Meisterwerks zur Aufführung. »Science-Fiction-Thriller um eine Erfindung, die Blinde sehend macht; Love-Story, die Skepsis und Bosheit einschließt; Psychodram um ein paar Verlorene, die sich fragen, ob sie die einzigen sind, die den Abschuss eines nuklearen Satelliten überlebt haben und Horror um zwei Liebende, die ihren eigenen Träumen verfallen: Darin erschöpfte sich bisher Wenders’ Film. Nun aber wird die Dimension dahinter sichtbar, die mythische Ebene der Imagination: die Lust des spätmodernen Menschen an Experiment und Wagnis, die umschlägt in bitterste Tristesse und existentielle Gefährdung. Nach dem ›Tanz um die Welt‹ – von Paris über Lissabon und Berlin, Moskau und Peking nach Tokio (in Teil I) – beginnt der Film in Australien neu, indem er das Verhalten unterschiedlicher Personen an der Grenze ihrer Wünsche und Vorstellungen einfängt: die Leichtigkeit des Seins am Rande des Weltzusammenbruchs.« (Norbert Grob)

Eintrittspreise 6 € (5 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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