Stanisław Lem

Der Science-Fiction-Autor und das Kino

 

Stanisław Lem (1921-2006) machte schon als Kind Experimente mit Drähten, Motoren, elektrostatischen Geräten und Vakuumröhren. Er studierte Medizin in Kraków, befasste sich aber bald mit Physik, Kosmologie und Philosophie. In der Zeit der deutschen Besatzung gehörte er der polnischen Widerstandsbewegung an. Im Jahr 1951 veröffentlichte er seinen ersten Science-Fiction-Roman »Die Astronauten«. Glaubte Lem zunächst an die unbegrenzten Möglichkeiten der menschlichen Vernunft, hing er bald einer skeptischeren Sicht an und distanzierte sich von der Science-Fiction-Literatur. In den Gesprächen mit dem Literaturkritiker Stanislaw Beres, die in dem Band »Lem über Lem« wiedergegeben sind, sagte er über sich selbst: »Ich bin von Natur aus ein Schwarzseher und Pessimist.« Er sei ein »unverbesserlicher Skeptiker, der an alle diese Bermudadreiecke, fliegenden Untertassen, an Gedankenlesen, Psychokinese, das Seelenleben der Pflanzen und Tausende anderer Dinge« nicht glaube. Vielmehr habe er erfahren, »dass diese Welt sich zum großen Teil aus Verrückten und Idioten zusammensetzt und dass ihr Schicksal weitgehend von diesen Idioten abhängt«.

Stefan Wirner, taz 29.3.2006

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Das Kino im Untergeschoss ist über einen Aufzug für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die Behindertentoilette befindet sich im Untergeschoss neben dem Kinoeingang. Der Kinosaal ist mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet. Der Empfang ist auf den Plätzen am Anfang und am Ende der Sitzreihen am besten.

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