Stadtentwicklung

50 Jahre Münchner Forum e.V.

UNSERE STÄDTE NACH '45 (c): Radio Bremen

In Deutschland leben aktuell über 73 Prozent der Gesamtbevölkerung in Städten und Ballungszentren. Bis 2050 wird dieser Anteil noch anwachsen, insbesondere Großstädte wie München, Frankfurt/Main oder Leipzig verzeichnen anhaltend hohe Zuwächse. In Städten konzentrieren sich die gesellschaftlichen Entwicklungen – sozial, wirtschaftlich, kulturell, politisch, räumlich – wie in einem Brennglas. Und es zeigen sich in Städten die Anzeichen für zukünftige Entwicklungen früher als andernorts. Nirgends manifestiert sich die Handlungs- und Wandlungsfähigkeit einer Gesellschaft so wie in der Stadt.

Das Münchner Forum, ein bürgerschaftlicher Verein, der sich mit Fragen der Münchner Stadtentwicklung beschäftigt, kann 2018 auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Es möchte dies zum Anlass nehmen, auch filmisch zurückzuschauen. Wie haben sich die Städte in Deutschland und Europa nach 1945 entwickelt – gab es Gemeinsamkeiten, gab es Unterschiede? Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten und Expertinnen meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren? Wir möchten einen Dialog anregen zwischen Publikum und Fachleuten über die Frage, was eine menschen- und umweltfreundliche Stadtentwicklung und -planung ausmacht.

Münchner Forum – Diskussionsforum für Entwicklungsfragen e.V.

 

Unsere Städte nach '45
Deutschland 2017 | R+B: Susanne Brahms, Rainer Krause | K: Susanne Brahms, Jan-Ole Sieg | 89 min |

Der zweiteilige Dokumentarfilm zeigt anhand von Interviews und Archivmaterial, wie deutsche Städte nach der Verwüstung durch den Zweiten Weltkrieg durch den Wiederaufbau in den 1950er und 1960er Jahren erneut zerstört wurden. Der Vision der autogerechten Stadt mit breiten Straßen wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert. Erst in den 1960er Jahren wurden die großen Pläne an der tristen Wirklichkeit gemessen. Die Jungen rebellierten gegen die modernen Trabantenstädte und besetzten die historischen Stadtquartiere in der Innenstadt.
Freitag, 21. Dezember 2018, 18.00 Uhr | mit anschließender Diskussion


The Human Scale
Dänemark 2012 | R+B: Andreas Dalsgaard | K: Manuel Alberto Claro, Heikki Färm, Casper Høyberg, Adam Philp, René Strandbygaard | M: Kristian Eidnes Andersen | 83 min | OmU

Am Beispiel von Kopenhagen bewies Architekt und Städteplaner Jan Gehl, dass öffentliche Räume soziales Miteinander fördern und die Einrichtung von Fußgängerzonen, Fahrradstraßen sowie die Wiederbelebung von Parks und Plätzen möglich ist ohne dem Fortschritt im Wege zu stehen. In fünf Kapiteln blickt Andreas Dalsgaard auf die stadtplanerische Arbeit von Gehls Architekten u.a. in Melbourne, Dhaka, New York, Chongqing und in der vom Erdbeben völlig zerstörten Stadt Christchurch.
Samstag, 22. Dezember 2018, 18.00 Uhr | mit anschließender Diskussion

THE HUMAN SCALE (Dänemark 2012) von Andreas Dalsgard

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Programmheft
Das gedruckte Programmheft mit ausführlichen Angaben zu den Filmen ist im Filmmuseum erhältlich.

Sie können das Programmheft und den Spielplan auch herunterladen:
PDF Heft 35 (6. September 2018 - 27. Februar 2019)
PDF Heft 35 Kalenderübersicht
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Anleitung bei Problemen mit Google Kalender

Jubiläumsbroschüre (Hg. MFZ 2013)
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