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SUMMARY:Jean Eustache: La Maman et la putain (Die Mama und die Hure)
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CONTACT:+49 (0)89 233 96450
DESCRIPTION: La Maman et la putain (Die Mama und die Hure) | FR 1973 | Jea
 n Eustache | 215 min | OmU\n \n La Maman et la putain (Die Mama und die Hu
 re)\n  | Frankreich 1973 | R+B: Jean Eustache | K: Pierre Lhomme | D: Jean
 -Pierre Léaud\, Bernadette Lafont\, Françoise Lebrun\, Isabelle Weingart
 en | 215 min | OmU | Nach der Nouvelle Vague\, der sexuellen Revolution un
 d dem Mai 1968 erschien LA MAMAN ET LA PUTAIN\, das autobiografische Haupt
 werk von Jean Eustache\, das in Cannes mit dem Grand Prix ausgezeichnet wu
 rde. Jean-Pierre Léaud\, der Sohn der Nouvelle Vague\, spielt den ziellos
 en Müßiggänger Alexandre\, der sich zwischen den Künstler-Cafés des Q
 uartiers Saint-Germain treiben lässt\, dem Deux Magots\, dem Flore\, hin 
 und wieder dem Dôme. Eigentlich bevorzugt er Frauen\, die eine Wohnung ha
 ben\; er hat ja selbst keine. Daher lebt er bei Marie\, rennt aber zugleic
 h seiner früheren Geliebten Gilberte hinterher und trifft dabei auf die K
 rankenschwester Véronika. Es entspinnt sich eine katastrophale Ménage-à
 -trois\, erzählt in einer widersprüchlichen Dialogflut\, die zum Porträ
 t einer ganzen desillusionierten Generation in den 1970er Jahren wurde. »
 Ein abgrundtief reaktionärer Film\, fanden die Linken\, als er herauskam\
 , und amerikanische Feministinnen: kein Film hat je die Erwartungen der ew
 ig unerwachsenen Männer an die Frauen besser dargestellt. Wie immer man 
 über die Veränderungen denken mag\, die 68 bewirkte\, in Frankreich jede
 nfalls liefen sie\, wie immer\, auch da\, wo es um den Körper ging\, übe
 r die Sprache. Es war eine Zeit rhetorischen Terrors\, seiner Wirkungen wa
 r man sich nicht unbedingt bewusst\, aber sicher.« (Frieda Grafe)\n\nEint
 rittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufschläge bei Überlä
 nge\, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und sch
 ließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Ver
 anstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der
  Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
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SUMMARY:Jean Eustache: Du côté de Robinson (Schlechte Gesellschaft) | Le
  Père Noël a les yeux bleus (Der Weihnachtsmann hat blaue Augen)
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CONTACT:+49 (0)89 233 96450
DESCRIPTION: Du côté de Robinson (Schlechte Gesellschaft) | FR 1964 | Je
 an Eustache | 42 min | OmU\n Le Père Noël a les yeux bleus (Der Weihnach
 tsmann hat blaue Augen) | FR 1966 | Jean Eustache | 47 min | OmU\n \n Du c
 ôté de Robinson (Schlechte Gesellschaft)\n  | Frankreich 1964 | R+B: Jea
 n Eustache | K: Michel Robert\, Philippe Théaudière | D: Aristide Demoni
 co\, Daniel Bart\, Dominique Jayr | 42 min | OmU | Inspiriert von den frü
 hen Filmen der Nouvelle Vague erscheint Jean Eustaches erster Kurzfilm ung
 ewohnt leicht und heiter. Er folgt zwei jungen Männern\, die versuchen\, 
 dieselbe Frau zu erobern. Doch sie stellen sich zu ungeschickt an\, werden
  abgewiesen und beschließen beleidigt sich zu rächen. –\n Le Père No
 ël a les yeux bleus (Der Weihnachtsmann hat blaue Augen)\n  | Frankreich 
 1966 | R+B: Jean Eustache | K: Philippe Theaudière | M: Cesar Gattegno\, 
 René Coll | D: Jean-Pierre Léaud\, Gérard Zimmerman\, Henri Martinez\, 
 René Gilson | 47 min | OmU | LE PÈRE NOËL A LES YEUX BLEUS bildet inhal
 tlich den Mittelteil von Jean Eustaches autobiografischer Trilogie. Schon 
 hier spielt Jean-Pierre Léaud einen Taugenichts\, der mit seinen Freunden
  durch Paris streift\, auf der Suche nach leicht verdientem Geld und hübs
 chen Frauen. Ein Job als Weihnachtsmann erweist sich unverhofft als eine g
 ute Möglichkeit\, um Mädchen kennenzulernen. Aber die Annäherungsversuc
 he werden schnell seltsam und übergriffig. Abwechselnd komisch und melanc
 holisch erzählt Eustache von der Unbeholfenheit der jungen Männer und de
 n halbstarken Versuchen diese zu überspielen.\n\nEintrittspreis 5 € (3 
 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufschläge bei Überlänge\, Live-Musik ode
 r 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten na
 ch Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verblei
 bt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
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SUMMARY:Jean Eustache: Mes Petites amoureuses (Meine kleinen Geliebten)
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DESCRIPTION: Mes Petites amoureuses (Meine kleinen Geliebten) | FR 1974 | 
 Jean Eustache | 123 min | OmU\n \n Mes Petites amoureuses (Meine kleinen G
 eliebten)\n  | Frankreich 1974 | R+B: Jean Eustache | K: Néstor Almendros
  | D: Martin Loeb\, Ingrid Caven\, Jacqueline Dufranne\, Dionys Mascolo\, 
 Maurice Pialat | 123 min | OmU | Der 13-jährige Daniel (Martin Loeb) wäc
 hst bei seiner Großmutter in ländlicher Unbedarftheit auf\, interessiert
  sich für den Zirkus und spielt mit den anderen Dorfkindern. Bis seine Mu
 tter (Ingrid Caven) mit einem neuen Mann\, einem schweigsamen Spanier\, au
 ftaucht und den Jungen zu sich in die Stadt holt. Der aufgeweckte Daniel d
 arf nicht weiter zur Schule gehen\, sondern muss als Hilfskraft bei einem 
 Mechaniker einen Beitrag zum Einkommen leisten. Seine Freizeit schlägt er
  mit einer Gruppe älterer Jungs tot\, die er nachahmt\, beim Rauchen und 
 Mädchenaufreißen. Jean Eustache zeigt den sozialen Abstieg und den Über
 gang in die Erwachsenenwelt in distanzierten Bildern\, die scheue\, stille
  Offenheit im Spiel des jungen Martin Loeb macht den Film umso berührende
 r. Jean Eustaches erster Farbfilm ist der Abschluss seiner autobiografisch
 en Trilogie.\n\nEintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufs
 chläge bei Überlänge\, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60
  Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei all
 en öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den f
 reien Verkauf an der Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
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SUMMARY:Jean Eustache: Numéro Zéro
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CONTACT:+49 (0)89 233 96450
DESCRIPTION: Numéro Zéro | FR 2003 | Jean Eustache | 110 min | OmU\n \n 
 Numéro Zéro\n  | Frankreich 2003 | R+B: Jean Eustache | K: Philippe Thé
 audière\, Adolfo Arrieta | D: Odette Robert | 110 min | OmU | Eustaches V
 ersuch zum »Nullpunkt« zurückzukehren\, sowohl zum Anfang der eigenen B
 iografie als auch zum Ausgangspunkt des Kinos. Mit zwei leicht versetzt in
 stallierten 16-mm-Kameras\, deren zehn Minuten fassende Filmrollen währen
 d der gesamten Aufnahme parallel laufen\, dokumentiert der Regisseur ein G
 espräch mit seiner Großmutter Odette Robert. Sie sitzt mit dunkel getön
 ter Brille am Tisch\, raucht\, trinkt Whiskey und erzählt ihre Lebensgesc
 hichte\, von ihrer schwierigen Kindheit ohne die früh verstorbene Mutter 
 und einer konfliktreichen Ehe vor dem Hintergrund des Krieges. Der Bildaus
 schnitt wechselt je nach Kamerablickwinkel nur leicht. Auch die Momente de
 r Pausen für den Rollenwechsel wurden nicht herausgeschnitten. Ganz in de
 r Idee der ersten Lumière-Filme sollte die Technik auf ihre grundlegendst
 e Funktion konzentriert werden\, die darin besteht\, Zeit aufzuzeichnen. L
 ange war dieses Zeugnis französischer Geschichte nur schwer zugänglich. 
 Nach dem Dreh zeigte Eustache den Film nur einer Gruppe von Freunden. Dann
  war er lediglich in einer gekürzten Fassung für das französische Ferns
 ehen zu sehen\, bis er jetzt wieder in voller Länge vorliegt.\n\nEintritt
 spreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufschläge bei Überlänge\
 , Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schlie
 ßt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Verans
 taltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Ab
 endkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
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SUMMARY:Jean Eustache: La Rosière de Pessac 1968 (Die Rosenkönigin) | La
  Rosière de Pessac 1979 (Die Rosenkönigin 79)
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CONTACT:+49 (0)89 233 96450
DESCRIPTION: La Rosière de Pessac 1968 (Die Rosenkönigin) | FR 1968 | Je
 an Eustache | 65 min | OmU\n La Rosière de Pessac 1979 (Die Rosenkönigin
  79) | FR 1979 | Jean Eustache | 67 min | OmU\n \n La Rosière de Pessac 1
 968 (Die Rosenkönigin)\n  | Frankreich 1968 | R: Jean Eustache | B: Jean 
 Eustache\, Françoise Lebrun | K: Philippe Théaudière\, Jean-Yves Coïc\
 , Daniel Cardot | 65 min | OmU –\n La Rosière de Pessac 1979 (Die Rosen
 königin 79)\n  | Frankreich 1979 | R: Jean Eustache | B: Jean Eustache\, 
 Françoise Lebrun | K: Robert Alazraki\, Jean-Yves Coic\, Armand Marco\, P
 hilippe Théaudière | 67 min | OmU | Jean Eustache dokumentiert die Ritua
 le zur Wahl und Ernennung der Rosenkönigin\, einer jungfräulichen\, tuge
 ndhaften jungen Dame\, die als Vorbild für die Gemeinschaft dienen soll\,
  die jedes Jahr in seinem Geburtsort Pessac in der Gironde sattfinden. »E
 r hat für den Blick der Kamera ein Ritual\, eine Tradition vorgefunden\, 
 die seit dem Mittelalter\, jährlich\, das ländliche Leben in seinem Abla
 uf stillstehen läßt […]. Und da für ihn das Herzstück des Kinoritual
 s die Wiederholung ist\, ergreift er die Gelegenheit\, zu zeigen\, was Bew
 egung im Kino ist\, wie Zeit sich verändert hat\, seit es eine kinematogr
 afische Zeit gibt. Als er LA ROSIÈRE DE PESSAC das erste Mal aufnahm\, »
 bewegte der Schatten vom Mai 1968 sich über den Film« – was das war\, 
 wurde sichtbar erst in der 1979 wiederholten Verfilmung der Zeremonie. Die
 se Verdopplung eines Ereignisses\, das Jahrhunderte zur Tradition gemacht 
 haben\, darf in ihrer Schmucklosigkeit nicht als ausgestellte\, erzwungene
  Ärmlichkeit gesehen werden. Es ist das\, was von mise en scène übrigbl
 eibt\, wenn sie nicht über erfundene Geschichten läuft\, wenn Eustache s
 ich seinen Wunsch erfüllt\, zu den Quellen des Kinos zurückzukehren\, zu
  Lumière\, als sichtbare Kamerabewegung und erkennbare Inszenierung noch 
 nicht allein Kino bedeuteten.« (Frieda Grafe)\n\nEintrittspreis 5 € (3 
 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufschläge bei Überlänge\, Live-Musik ode
 r 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten na
 ch Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verblei
 bt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
END:VEVENT
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SUMMARY:Jean Eustache: Mes Petites amoureuses (Meine kleinen Geliebten)
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CONTACT:+49 (0)89 233 96450
DESCRIPTION: Mes Petites amoureuses (Meine kleinen Geliebten) | FR 1974 | 
 Jean Eustache | 123 min | OmU\n \n Mes Petites amoureuses (Meine kleinen G
 eliebten)\n  | Frankreich 1974 | R+B: Jean Eustache | K: Néstor Almendros
  | D: Martin Loeb\, Ingrid Caven\, Jacqueline Dufranne\, Dionys Mascolo\, 
 Maurice Pialat | 123 min | OmU | Der 13-jährige Daniel (Martin Loeb) wäc
 hst bei seiner Großmutter in ländlicher Unbedarftheit auf\, interessiert
  sich für den Zirkus und spielt mit den anderen Dorfkindern. Bis seine Mu
 tter (Ingrid Caven) mit einem neuen Mann\, einem schweigsamen Spanier\, au
 ftaucht und den Jungen zu sich in die Stadt holt. Der aufgeweckte Daniel d
 arf nicht weiter zur Schule gehen\, sondern muss als Hilfskraft bei einem 
 Mechaniker einen Beitrag zum Einkommen leisten. Seine Freizeit schlägt er
  mit einer Gruppe älterer Jungs tot\, die er nachahmt\, beim Rauchen und 
 Mädchenaufreißen. Jean Eustache zeigt den sozialen Abstieg und den Über
 gang in die Erwachsenenwelt in distanzierten Bildern\, die scheue\, stille
  Offenheit im Spiel des jungen Martin Loeb macht den Film umso berührende
 r. Jean Eustaches erster Farbfilm ist der Abschluss seiner autobiografisch
 en Trilogie.\n\nEintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufs
 chläge bei Überlänge\, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60
  Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei all
 en öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den f
 reien Verkauf an der Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
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SUMMARY:Jean Eustache: La Maman et la putain (Die Mama und die Hure)
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DESCRIPTION: La Maman et la putain (Die Mama und die Hure) | FR 1973 | Jea
 n Eustache | 215 min | OmU\n \n La Maman et la putain (Die Mama und die Hu
 re)\n  | Frankreich 1973 | R+B: Jean Eustache | K: Pierre Lhomme | D: Jean
 -Pierre Léaud\, Bernadette Lafont\, Françoise Lebrun\, Isabelle Weingart
 en | 215 min | OmU | Nach der Nouvelle Vague\, der sexuellen Revolution un
 d dem Mai 1968 erschien LA MAMAN ET LA PUTAIN\, das autobiografische Haupt
 werk von Jean Eustache\, das in Cannes mit dem Grand Prix ausgezeichnet wu
 rde. Jean-Pierre Léaud\, der Sohn der Nouvelle Vague\, spielt den ziellos
 en Müßiggänger Alexandre\, der sich zwischen den Künstler-Cafés des Q
 uartiers Saint-Germain treiben lässt\, dem Deux Magots\, dem Flore\, hin 
 und wieder dem Dôme. Eigentlich bevorzugt er Frauen\, die eine Wohnung ha
 ben\; er hat ja selbst keine. Daher lebt er bei Marie\, rennt aber zugleic
 h seiner früheren Geliebten Gilberte hinterher und trifft dabei auf die K
 rankenschwester Véronika. Es entspinnt sich eine katastrophale Ménage-à
 -trois\, erzählt in einer widersprüchlichen Dialogflut\, die zum Porträ
 t einer ganzen desillusionierten Generation in den 1970er Jahren wurde. »
 Ein abgrundtief reaktionärer Film\, fanden die Linken\, als er herauskam\
 , und amerikanische Feministinnen: kein Film hat je die Erwartungen der ew
 ig unerwachsenen Männer an die Frauen besser dargestellt. Wie immer man 
 über die Veränderungen denken mag\, die 68 bewirkte\, in Frankreich jede
 nfalls liefen sie\, wie immer\, auch da\, wo es um den Körper ging\, übe
 r die Sprache. Es war eine Zeit rhetorischen Terrors\, seiner Wirkungen wa
 r man sich nicht unbedingt bewusst\, aber sicher.« (Frieda Grafe)\n\nEint
 rittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft)\, Aufschläge bei Überlä
 nge\, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und sch
 ließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Ver
 anstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der
  Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
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SUMMARY:Jean Eustache: Une Sale histoire (Eine schmutzige Geschichte) | Le
 s Photos d'Alix (Die Fotos von Alix)
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DESCRIPTION: Une Sale histoire (Eine schmutzige Geschichte) | FR 1977 | Je
 an Eustache | 50 min | OmU\n Les Photos d'Alix (Die Fotos von Alix) | FR 1
 982 | Jean Eustache | 18 min | OmU\n \n Une Sale histoire (Eine schmutzige
  Geschichte)\n  | Frankreich 1977 | R+B: Jean Eustache | K: Pierre Lhomme\
 , Jacques Renard | D: Michael Lonsdale\, Jean-Noël Picq | 50 min | OmU | 
 Eine Provokation\, vorgestellt in zweifacher Weise\, erst fiktional dann d
 okumentarisch\, die 1977 den Skandal um die Figur von Jean Eustache neu en
 tfacht. In einem Pariser Salon erzählt ein Mann vor einer überwiegend au
 s Frauen bestehenden Zuhörerschaft von einem Café\, in dem die Tür zur 
 Damentoilette mit einem Loch ausgestattet ist\, durch das Männer einen Bl
 ick auf das Geschlecht der Frauen werfen können. Die pseudointellektuelle
 \, überhebliche Art\, in der die Erzählung gleich zweimal vorgetragen wi
 rd\, das selbstgefällige Kreisen um den männlichen Sexualtrieb\, das die
  gewaltvollen Grenzüberschreitungen nahezu vollständig ausblendet unter 
 dem Vorwand der Erkenntnissuche\, und die gleichzeitig zustimmenden Reakti
 onen der Frauen machen den Film fast unerträglich. »Was die Geschichte d
 reckig macht\, ist\, dass sie nur verbal vorgeführt wird […]. Schlagart
 ig klärt sich\, weshalb pornografische Filme immer so geleckt und kalt he
 rauskommen. Sex passiert im Kopf\, sagt Eustache. Und wenn im Kino\, dann 
 nicht nur in den Bildern« (Frieda Grafe) –\n Les Photos d'Alix (Die Fot
 os von Alix)\n  | Frankreich 1982 | R+B: Jean Eustache | 18 min | OmU | Di
 e kanadische Fotografin Alix Cléo-Roubaud beschreibt dem Sohn des Regisse
 urs\, Boris Eustache\, die Entstehungsgeschichten\, Techniken und Bedeutun
 gen hinter einigen ihrer sorgfältig komponierten Schwarz- Weiß-Fotografi
 en. Doch irgendwann scheinen ihre Erklärungen nicht mehr mit dem überein
 zustimmen\, was zu sehen ist. Eine spielerische Auseinandersetzung mit der
  Mehrdeutigkeit von Bildern.\n\nEintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgli
 edschaft)\, Aufschläge bei Überlänge\, Live-Musik oder 3D. Die Kasse ö
 ffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vors
 tellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkonti
 ngent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
LOCATION:Filmmuseum München\, Sankt-Jakobs-Platz 1\, 80331 München
END:VEVENT
END:VCALENDAR
