Typisch München!

Kasperl im Klassenkampf. Eine Revue

Mit der Revue „Kasperl im Klassenkampf“ greift die Ausstellung eine Idee Lion Feuchtwangers auf. Der ins Exil getriebene Schriftsteller verarbeitete in seinem Roman „Erfolg“ alle Strömungen, die Münchens Politik, Wirtschaft und Kultur in den 1920er Jahren geformt haben. Der Weg führt in die nationalsozialistische „Hauptstadt der Bewegung“, wie sich die Stadt München seit 1935 offiziell nannte. Nach dem Ende von Diktatur und Terror stellt sich die Frage nach den Brüchen und Kontinuitäten, in denen sich die wiederaufgebaute Stadt zu ihrer 800-Jahrfeier 1958 präsentierte.

Die Themen im Feuchtwangersaal
Kasperl im Klassenkampf. Eine Revue [hier Themen wie Räterepublik, Valentin, Brecht, Mann, "Fremd ist der Fremde...", "Trommeln in der Nacht" und andere Aspekte, die aus Feuchtwangers Roman "Erfolg" für die Darstellung der 1920er Jahre abzuleiten sind] – Exil – "Hauptstadt der Bewegung"/München im Nationalsozialismus – Trümmerzeit – Brüche und Kontinuitäten