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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 27. Januar 2019, 21:00 Uhr

Nathalie Granger

Jeanne Moreau

 

 

Nathalie Granger

Frankreich 1972 | R+B: Marguerite Duras | K: Ghislain Cloquet | D: Lucia Bosè, Jeanne Moreau, Gérard Depardieu, Luce Garcia-Ville, Valerie Mascolo | 83 min | OmeU | Isabelle Granger lebt mit ihren beiden Töchtern in einer Villa am Stadtrand von Paris, ihre Freundin kümmert sich um den Haushalt. Eine »Chronik der Ereignislosigkeit, der scheinbar bedeutungslosen Mikrovorgänge« (Ulrich Gregor). »Bei aller Banalität des Alltagslebens hat Jeannes Stimme selten so musikalisch geklungen, selten wirkten ihre Gesten (den Tisch abräumen, abspülen, Feuer anzünden, nähen) und ihre Blicke, ihre Art zu schweigen, zuzuhören und zu lächeln, so edel und auf geheimnisvolle Weise so rein, als seien alle Attribute des großen Stars von ihr abgefallen, als habe ihr Wunsch, unbedingt in diesem bescheidenen Film (einfaches Schwarzweiß, geringer Aufwand und kleines Team) mitzuwirken, ihr die Möglichkeit gegeben, sich zu entmystifizieren. Ein Film als Provokation, ohne dass er jemals des Humors entbehrte, aber vor allem ist da etwas Geheimnisvolles, das von der Alchemie der am selben Ort zusammengeführten Frauen ausgeht.« (Jean-Claude Moireau)

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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