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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 15. Dezember 2019, 17:30 Uhr

Mr. Morgans letzte Liebe

Film und Psychoanalyse

Einführung: Mathias Lohmer, Corinna Wernz

 

 

Mr. Morgans letzte Liebe

Deutschland 2013 | R: Sandra Nettelbeck | B: Sandra Nettelbeck, Françoise Dorner | K: Michael Bertl | M: Hans Zimmer | D: Michael Caine, Clémence Poésy, Justin Kirk, Jane Alexander, Gillian Anderson | 116 min | engl. OmU | Matthew Morgan, ehemals Professor für Philosophie in Princeton/USA, lebt nach dem Tod seiner Frau alleine in deren großem Appartement in Paris. Dorthin waren beide für ein »gutes Leben« nach seiner Emeritierung gezogen. Melancholisch und vereinsamt, ohne seine Frau als emotionales und soziales Sprachrohr zum Leben, spielt sich dieses in müden Routinen ab – bis er einer jungen Frau, Pauline Laubie, begegnet, selber auf der Suche nach Beheimatung und Ziel im Leben. Zusammen erleben sie einen DurchBruch – Anziehung, Vitalität, Sinnerleben. Das Motto hierfür könnte das Zitat aus dem Leonard-Cohen-Song »Anthem« sein, das Morgan immer wieder in der Filmhandlung nennt: »There’s a crack in everything, that’s how the light gets in«. Wir werden uns damit beschäftigen, wie dieser Film mit den Mitteln subtiler Schauspielkunst und der Atmosphäre seiner Räume den Wechsel von Melancholie und vorsichtiger Euphorie inszeniert und uns am Auffinden der hoffnungsgebenden Risse teilhaben lässt.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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