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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:00 Uhr

Menschliches Versagen

»Ehem. jüdischer Besitz«

Zu Gast: Michael Verhoeven

 

 

Menschliches Versagen

Deutschland 2008 | R: Michael Verhoeven | B: Luise Lindermair, Michael Verhoeven | K: Britta Becker | M: Sami Hammi | Mit: Götz Aly, Andreas Heusler, Cornelia Muggenthaler | 91 min | In welchem Ausmaß hat die Zivilbevölkerung im Deutschland der NS-Zeit davon profitiert, wenn jüdische Mit-
menschen in Deutschland und in den besetzten Ländern systematisch beraubt wurden? Der Dokumentarfilm geht der »Arisierung« von jüdischem Eigentum und Vermögen im »Dritten Reich« nach. Anhand der konkreten Geschichten von Betroffenen verfolgt Verhoeven den Vorgang der Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation der jüdischen Mitbürger und stellt dabei die unbequeme Frage, wie der Großteil eines Volkes darin versagen konnte, gegen derart menschenverachtende Gesetze und Taten aufzubegehren. Auch zeigt er die Bemühungen der Juden, einen für die Emigration praktischen Handwerksberuf zu erlernen, bei der die Sprache nicht im Vordergrund steht. Manche der damaligen geheimen Umschulungsbetriebe waren im Münchner Angerviertel angesiedelt.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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