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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 26. Mai 2019, 17:30 Uhr

Le mépris (Die Verachtung)

Film und Psychoanalyse

Einführung: Katharina Leube-Sonnleitner, Corinna Wernz

 

 

Le mépris (Die Verachtung)

Frankreich 1963 | R+B: Jean-Luc Godard, frei nach dem Roman »Il Disprezzo« von Alberto Moravia | K: Raoul Coutard | M: Georges Delerue | D: Brigitte Bardot, Michel Piccoli, Jack Palance, Giorgia Moll, Fritz Lang, Raoul Coutard, Jean-Luc Godard | 102 min | OmU | Der Film zeigt auf der Oberfläche der Bedeutung die Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten eines Filmprojektes mit allen emotionalen Krisen vor der wunderbar gefilmten Kulisse Capris. Auf einer nächsten, gar nicht verborgenen Ebene, geht es um Godards Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Filmemachens, der drohenden Kommerzialisierung des Films und der Identität des Autorenfilms. Drittens geht es bei dem Film um ein Metakunstwerk, wie wir es von Godard kennen: Inwiefern gelingt es einem Autor, Regisseur, Künstler im Allgemeinen, gleichzeitig eine packende Geschichte zu erzählen und uns für die Bedingungen der Produktion von Kunst ernsthaft zu interessieren? Diese Gleichzeitigkeit von Erleben und Reflektieren markiert den Unterschied zwischen philologischem Seminar und Filmerlebnis.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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