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Dienstag, 20. Februar 2018, 19:00 Uhr

Konzepte der Stadtarchäologie in München: Modellfall oder Zufall?

Vortrag

Dr. Jochen Haberstroh, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München


Anhand ausgewählter Ergebnisse aktueller Ausgrabungen in München wird die Arbeit der Bodendenkmalpflege in Bayern kurz vorgestellt. Die in Bayern einheitlichen Rahmenbedingungen (öffentliche Denkmalkenntnis, Erlaubnisverfahren für Eingriffe im Denkmalbestand, Veranlasserprinzip) werden dabei von vielen Kommunen individuell interpretiert. Im Vergleich mit den anderen Wittelsbacher-Städten Ingolstadt, Straubing und Landshut geht München einen eigenen Weg im Umgang mit seinem archäologischen Erbe.

Nach den Ausgrabungen in den beiden letzten Jahrzehnten zählt München heute zu den archäologisch am besten dokumentierten Städten Süddeutschlands, obwohl die Stadt nicht über eine institutionalisierte kommunale Archäologie verfügt. Mit dem weiteren Wachstum Münchens werden im gesamten Stadtgebiet auch weiter zahlreiche archäologische Quellen erschlossen, deren Auswertung eine langfristige Daueraufgabe sein wird.

Der Vortrag geht der Frage nach wie diese Herausforderungen mit dem Erhaltungsziel, das auch für Münchens Denkmäler gilt, in Einklang gebracht werden können.

Ort: Saal des Münchner Stadtmuseums
Eintritt frei

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