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Montag, 4. Juni 2018, 19:00 Uhr

Frau Kohns Kaffeelöffel

Jüdische Alltagsgegenstände in nicht-jüdischen Haushalten

Veranstaltung außerhalb des Museums!
Vortrag in Kooperation mit der Offenen Akademie der MVHS – Dr. Carolin Lange und Dr. Senta Herkle


Während die deutschen Juden in den Osten deportiert wurden, blieben ihre Haushaltsgegenstände zurück. Was passierte mit diesen Objekten? Hunderttausende persönliche Gegenstände wechselten den Besitzer. Konnten die neuen Eigentümer sie problemlos benutzen? Oder hat das Schicksal der ehemaligen Besitzer den Umgang mit den Gegenständen belastet? Wurden alltägliche Gegenstände vielleicht auch an zurückbleibende Freunde weitergegeben, um eine persönliche Erinnerung zu ermöglichen? Dr. Carolin Lange, Projektleiterin für Provenienzforschung an der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, und Dr. Senta Herkle, Assistentin an der Abteilung Landesgeschichte der Universität Stuttgart gehen der Herkunft eines Objektes gemeinsam auf die Spur. Helfen Sie mit, diese private Seite des Holocaust weiter zu erforschen: An ausgewählten Tagen ist Carolin Lange mit ihrem Forschungsprojekt in der Ausstellung im Münchner Stadtmuseum zu Gast, um die Geschichten der Besucher_innen zu hören und auf Wunsch zu dokumentieren.

Ort: Einstein 28, Bildungszentrum der Münchner Volkshochschule, Einsteinstraße 28
Teilnahme: 7 €
Anmeldung unter www.mvhs.de

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