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Donnerstag, 28. November 2019, 19:30 Uhr

DEUTSCHSTUNDE – Eine audiovisuelle Lecture

Künstlerische Performance


Im Rahmen der Ausstellung „Migration bewegt die Stadt“ zeigt Tunay Önder neben ihrer multimedialen Installation „Transtopischer Teppich“, die noch bis Ende 2021 zu sehen ist, nun ergänzend eine performative Arbeit. Zusammen mit ihrer Schwester Tugba Önder und der audiovisuellen Unterstützung von Anton Kaun entwirft Tunay Önder eine manifestartige DEUTSCHSTUNDE für die Migrationsgesellschaft.

Eine Stunde über Wörter und Unwörter, von A wie Ankerzentrum über D wie Dönermorde, P wie Passdeutsche bis zu W wie Werteerziehung. Eine Reise an die streng kontrollierten und gewaltvollen Grenzen von Definitionsmacht, Mitspracherecht und Wissensproduktion. Denn, wer sich in der Grammatik sozialer Strukturen nicht auskennt, hat schlechte Karten in diesem Land, oder sagen wir: Schlechte Noten.

In einer Mischung aus bissigem Theatermonolog, Live-Zeichnungen, kuriosen Hörbeispielen und Lecture Performance, stellt DEUTSCHSTUNDE die entscheidenden Fragen: Wer bestimmt, wie in diesem Land gesprochen wird? Welche Sprache prägt den öffentlichen Diskurs? Und wie können sich – trotz alle dem – postmigrantische Perspektiven ins kollektive Gedächtnis einschreiben?

Idee, Konzept, Text: Tunay Önder, Tuğba Önder;
Audio,Video: Anton Kaun

Das Projekt wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung von Lothringer13 Florida.

Ort: Studio des Münchner Stadtmuseums
Eintritt frei

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