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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 23. Februar 2020, 17:30 Uhr

Der Mädchenkrieg

Film und Psychoanalyse

Einführung: Salek Kutschinski Zu Gast: Bernhard Sinkel

 

 

Der Mädchenkrieg

BRD 1977 | R+B: Alf Brustellin, Bernhard Sinkel | K: Dietrich Lohmann | M: Nicos Mamangakis | D: Adelheid Arndt, Katharine Hunter, Antonia Reininghaus, Matthias Habich, Hans Christian Blech, Dominik Graf, Christian Berkel, Walter Taub | 143 min | Im Prag der Zeit vor und während der deutschen Besatzung der Tschechoslowakei versuchen die drei Töchter eines reichsdeutschen Bankdirektors ihre privaten und dennoch vom politischen Umfeld nicht zu trennenden Probleme ganz unterschiedlich zu lösen. Die Älteste schließt eine Zweckehe, die Mittlere sucht einen Ausweg im Kloster und die Jüngste kämpft im kommunistischen Widerstand. Nicht allen gelingt ein Durchbruch. Die charakterliche Zeichnung des von Blech schillernd dargestellten Vaters ist die eines Menschen, der sich aus moralischen Skrupeln zwar nicht völlig dem Naziregime beugt, es aber auch nicht bekämpft, da er doch Profiteur der politischen Lage bleiben möchte. Dramaturgisch verdichtet der Film den kurz zuvor erschienenen epischen Erfolgsroman Manfred Bielers. Regisseur Bernhard Sinkel ist anlässlich seines 80. Geburtstags zu Gast im Filmmuseum und wird sich nach der Vorstellung mit Salek Kutschinski unterhalten und mit dem Publikum diskutieren.

Eintrittspreise 5 € (4 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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