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Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 21. Oktober 2018, 18:30 Uhr

Der Komantsche

Herbert Achternbusch

 

 

Der Komantsche

BRD 1979 | R+B: Herbert Achternbusch | K: Jörg Jeshel | D: Herbert Achternbusch, Annamirl Bierbichler, Heinz Braun, Barbara Gass, Brigitte Kramer, Franz Baumgartner, Alois Hitzenbichler, Josef Bierbichler | 84 min | Nach mehreren Jahren des Komas erwacht der Komantsche, ein Indianer, in einem bayrischen Krankenhaus. Doch die Realität deckt sich nicht mit den Träumen, die er sich während des Komas von ihr machte. »Als Indianer gehört der Titelheld einem ausgerotteten Stamm an; einige Überlebende vegetieren noch in einem Reservat – hier: ein Sanatorium – dahin. Klinisch gesehen ist der Indianer schon fast tot; der Komantsche verdankt seinen Namen auch dem Koma, in dem er liegt. Aber in seinem Kopf sind noch Träume am Leben, Träume eines Ohnmächtigen. Und wo geträumt wird, finden sich auch Leute, die das Ergebnis vermarkten. Der Chefarzt hat dem Patienten eine Sonde eingepflanzt; per Antenne macht er die Träume auf Video sichtbar und verkauft sie ans Fernsehen. Die Antenne als Kopfschmuck und Feder: Auch optisch löst Achternbusch das Indianer-Bild ein. Dann verlässt der Komantsche das Sanatorium. Wohin pflegen sich Indianer zurückzuziehen? In die Wälder. Aber es gibt keine Wälder mehr. Wo soll er hin? Er geht in den Wienerwald.« (Hans-Günter Pflaum)

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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