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Sonntag, 7. Juli 2019, 11:00 Uhr

Chopina

Klavier- und Literaturmatinee

Klavierklasse Halina Siedzieniewska-Alberth


Auf dem Programm stehen Klavierwerke der Romantik u.a. von Frédéric Chopin, Franz Schubert und Sergej Rachmaninov. Literarisch untermalt wird die Matinee von der Erzählung "Chopina", eigens der Pianistin und Klavierpädagogin Halina Siediziewska-Alberth gewidmet.

Moderation und Autorenlesung mit Dr. Julia S. Happ.

Halina Siedzieniewska-Alberth (*1935), Klavierstudium in Warschau bei Margerita Trombini-Kazuro (1891-1979) und Meisterklasse in Paris bei Magda Tagliaferro (1893-1986), zählt zu den bekanntesten Pianistinnen Polens. Für großes Aufsehen sorgten ihre Interpretationen von Werken Frédéric Chopins. Ab 1956 führten sie ihre Tourneen als Solistin durch fast alle Länder Ost- und Westeuropas sowie nach Großbritannien und Nordamerika. Dazu gehörte 1965 auch ein viel beachtetes Debüt in der Carnegie Hall, New York City. Von 1972 bis 1999 leitete sie eine Klavierklasse am Richard-Strauss-Konservatorium in München (heute Hochschule für Musik und Theater). Halina Siedzieniewska-Alberth fungierte als Jurorin bei Klavierwettbewerben im In- und Ausland und engagierte sich bei zahlreichen Benefizveranstaltungen für die Förderung des musikalischen Nachwuchses. Zu ihren KlavierschülerInnen zählen seit ihrer Pensionierung Kinder, Jugendliche sowie erwachsene Amateure.

„Chopin spricht. Er erzählt durch das Medium Klavier und findet für jeden Hörer einen Tonfall, der berührt.“ (Chopina, aus: Lebensstürme)

Die Erzählung Chopina ist der Pianistin Halina Siedzieniewska-Alberth gewidmet. Sie greift biographische Komponenten auf und verdichtet diese im virtuosen Spiel aus Fakten und Fiktion zu einer „Liebe auf den ersten Klang“. Der Prosatext erscheint im Herbst 2019 im Erzählband der Autorin Julia S. Happ „Lebensstürme. Racconti musicali“ im Verlag Königshausen & Neumann Würzburg. Ein Prosamosaik aus Lebensschicksalen, verbunden durch die Magie der Musik – „Lebensstürme“ zeichnet die Charaktere einer Münchner Großfamilie aus verschiedenen Perspektiven nach. Dabei taumeln sie zwischen Liebe und Tod, Verzweiflung und später Erkenntnis, musikalischer Ekstase und neuer Akzeptanz. Die Sehnsucht nach Ästhetik kompensiert das Realitätserleben in einer entzauberten Welt. Erfolgsverwöhnt, privilegiert und attraktiv steht Dora vor der Zerreißprobe: Bis jetzt jongliert sie ihre Rollen als Konzernfrau, Mutter, Ehefrau und Künstlerin scheinbar mühelos. Doch pünktlich zum Weihnachtsfest explodiert ihre Bilderbuchehe mit Richard. Der schöne Schein bekommt tiefe Risse, alte Werte und Glaubenssätze sind im Zerfall begriffen. „Lebensstürme“ lässt tief Verdrängtes an die Oberfläche kommen und enthüllt die Schattenseiten und Lebenslügen ihres illustren Familienclans.

Konzertticket: 4 €, erm. 2 €, Kinder unter 18 Jahren frei

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