Sonderausstellungen
Vorschau

09.05. – 15.06.2014
Stefan Hunstein - Im Eis
Stefan Hunstein, seit vielen Jahren als Schauspieler und bildender Künstler tätig, hat während mehrerer Reisen in die Arktis das gewaltige Naturspektakel kalbender Gletscher und Eisberge mit der Kamera festgehalten. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von circa 30 großformatigen Landschaftsstudien, die Hunstein in einer neuartigen selbstentwickelten Technik realisiert hat, mit deren Hilfe die beeindruckenden Landschaftsszenarios zu einem dreidimensionalen Seherlebnis werden.


13.06.2014 – 24.08.2014
FORUM 032: Jens Schwarz – Beirut Eight Thirteen
Seit 2008 reist Jens Schwarz (*1968) regelmäßig in die libanesische Hauptstadt Beirut und dokumentiert das Leben einer überwiegend jungen, stark westlich orientierten Bevölkerungsschicht in all seinen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Facetten. Damit verbundene Aspekte von sozialer Identität, Gegensätzlichkeit und Instabilität hält der Fotograf in seinen einfühlsamen Porträt- und Reportageaufnahmen fest.


04.07. – 10.08.2014
Dokumentarfotografie Förderpreise 09 der Wüstenrot Stiftung:
Mit Arbeiten von Paula Markert, Till Müllenmeister, Marcel Noack und Christine Steiner

Die 1990 gegründete Wüstenrot Stiftung fördert Arbeiten junger Fotografen, die sich dezidiert mit den Darstellungsweisen einer abbildorientierten Fotografie auseinandersetzen und dabei Form und Thema in einen neuen Diskussionszusammenhang bringen. Aus insgesamt 80 Bewerbungen hat eine international besetzte Jury insgesamt vier Preisträger ausgewählt: Paula Markert, Till Müllenmeister, Marcel Noack und Christine Steiner, deren Arbeiten sich durch ihre Auseinandersetzung mit „lebenswirklichen“ Themen von der ironisch-künstlerischen Praxis der Postmoderne abheben.


05.09.2014 – 09.11.2014
FORUM 033: Lena Grass – Nachtigall
Die Dunkelheit, die den Menschen in seiner Wahrnehmung und seinen Erfahrungen gleichsam isoliert und auf sich selbst zurückwirft, durchzieht den Bildzyklus „Nachtigall“ von Lena Grass (*1983) wie ein roter Faden. Dabei liefert die Fotografin keine streng konzeptuelle Arbeit mit stringentem Erzählverlauf. In surrealistisch anmutenden Landschafts- und Objektaufnahmen fängt sie intuitiv Stimmungen ein, die von beängstigend bis traumhaft-entrückt reichen.


12.09.2014 – 15.02.2015
Ab nach München! – Künstlerinnen um 1900
„Ab nach München!“ schreibt Gabriele Münter 1901 in ihr Tagebuch, nachdem eine Freundin ihr von der Damen-Akademie erzählt hat. So wie sie zieht es um 1900 zahlreiche junge Frauen aus dem In- und Ausland in die Stadt, die neben Paris als eines der großen Zentren für zeitgenössische Kunst gilt. Der Zugang zur Königlichen Akademie der Bildenden Künste ist Frauen zu diesem Zeitpunkt zwar noch verwehrt, doch bietet München mit der auf weibliche Eigeninitiative hin gegründeten Damen-Akademie und anderen Institutionen wie beispielsweise der Debschitz-Schule attraktive Alternativen zur Ausbildung im künstlerischen Bereich. Die Ausstellung gibt erstmals einen Überblick über das künstlerische Schaffen dieser Frauen. Gezeigt werden Arbeiten bekannter wie unbekann-ter oder in Vergessenheit geratener Künstlerinnen aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Möbelkunst, Schmuck, Glas, Keramik, Porzellan, Textilien und Fotografie.


31.10.2014 – 19.04.2015
Rumford. Rezepte für ein besseres Bayern
Erstmals würdigt die Ausstellung Leben und Werk des Sir Benjamin Thompson (Woburn bei Boston/Massachusetts 1753 – 1814 Auteuil bei Paris), der als Graf Rumford fraglos zu den intelligentesten Köpfen zählt, die je in München gewirkt haben. Als Initiator des Englischen Gartens, Sozialreformer, Krisenmanager, Staatsmann, Physiker, Erfinder, Stadtplaner und Ernährungs-physiologe steht er für einen schier atemberaubenden Kosmos an Ideen. Rumford war ein 'soldier of fortune' amerikanischer Prägung und ein Weltverbesserer bar jeglicher Ideologie, aber getrieben von der praktischen Überzeugung, der Menschheit zu einem besseren Leben verhelfen zu können. Seine Lösungsvorschläge fordern aktuell dazu auf, den sozialen, ökonomischen, ökologischen und letztlich auch ethischen Problemen einer globalisierten Welt entgegengesetzt zu werden.


10.10.2014 – 22.02.2015
Luxus der Einfachheit
Lebensformen jenseits der Norm in der zeitgenössischen Fotografie

Eskapistische Tendenzen kennt die Kultur- und Geistesgeschichte zu Genüge. Bis heute entscheiden sich immer wieder Menschen bewusst für Askese und Rückzug. Oder sie gestalten ihr Leben gemäß des derzeit populären Slogans 'Simplify your life'. Die Gruppenausstellung spürt mit internationalen Fotografen den heutigen Phänomenen eines Lebens jenseits aller gängigen gesellschaftlichen Normen nach.


21.11.2014 – 25.01.2015
FORUM 034: Franz Wanner – Toxische Heimat
In seiner Arbeit „Toxische Heimat“ widmet sich Franz Wanner (*1975) historischen (Un-)Orten seiner Geburtsstadt Bad Tölz von der ehemaligen Kurhalle über die SS-Junkerschule bis zum Spaßbad Alpamare. In einer Multimediainstallation aus vorgefundenen und selbst aufgenommenen Fotografien, Text- und Soundelementen demonstriert der Künstler die Transformationen von Krankheits- und Heilsbildern unserer Gesellschaft am Beispiel von Bad Tölz.