Sonderausstellungen
Vorschau

19.02. – 13.03.2016
Wilfried Hiller – Musik zu Bildern und Skulpturen
Anlässlich seines 75. Geburtstages wird der Münchner Komponist Wilfried Hiller mit zwei Konzerten am 18. Februar und 13. März gewürdigt. Begleitend werden in einer Kabinettausstellung neun Bronzeskulpturen (u.a. Lilith, Königin der Nacht, Der Tod und das Mädchen, Allegorie der Musik, Schulamit) sowie sechs Bilder (u.a. nach Gustav Mahlers 8. Symphonie, nach Wilfried Hillers 'Schulamit', Bali-Impressionen, Wasserspiegelungen) der Künstlerin Antje Tesche-Mentzen gezeigt.


27.02. – 06.03.2016
10. Münchner Bücherschau junior
Mehr als 5.000 Bücher und Kindermedien für die ganze Familie präsentiert die Münchner Bücherschau junior zu ihrem 10. Jubiläum täglich von 9 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm bietet Workshops rund ums Buch, Exkursionen und viele Autorenlesungen aus spannenden Krimis, interessanten Sachbüchern und illustrierten Bilderbüchern.


18.03. – 22.05.2016
FORUM 039: Jonas Opperskalski – Goodbye Mr. President
Der Fotograf Jonas Opperskalski lebt in Tel Aviv. Seit 2011 setzt er sich in dem Projekt „Goodbye Mr. President“ in Fotografien und Notizen mit der Identitätssuche der jungen Generation in Israel, Palästina und der Levante (den Ländern am östlichen Mittelmeer) auseinander. Seit sich die USA immer weiter von ihren Interventionen im Nahen Osten zurückziehen, müssen Israel und Palästina neue Partner finden. Das Fehlen politischer Visionäre in der Region hat dazu geführt, dass vor allem die junge Generation in einer Art Vakuum lebt, in der das Aufeinandertreffen von religiösen und säkularen Einflüssen und wirtschaftliche Unsicherheiten die zentralen Herausforderungen darstellen.


08.04.2016 – 08.01.2017
BIER.MACHT.MÜNCHEN
500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern. Das Münchner Stadtmuseum widmet sich 2016 diesem Jubiläum mit eigenen Schwerpunkten: dem „Münchner Bier“ und seinen Brauereien. Die Ausstellung wird ein komplexes historisches Thema in seiner Relevanz für die Gegenwart zeigen und dabei völlig neue Blicke auf das Phänomen Bier eröffnen. Dabei wird am Beispiel der Entwicklung der Brauereien die im internationalen Vergleich späte Industrialisierung Münchens seit 1850 gezeigt werden. Das günstige Zusammenwirken von Kapital, Unternehmertum und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Brauvorgang an sich sowie technische Fortschritte werden erklärt und dargestellt. „BIER.MACHT.MÜNCHEN“ spürt dem Einfluss des Gerstensaftes auf die Entwicklung der Stadtkultur, der bildenden Künste, der Feste und des Kabaretts nach – und beschäftigt sich daher eingehend mit der Rolle des Bieres in Gesellschaft und Politik. Die Ausstellung wird auf einer Fläche von 800 Quadratmetern ca. 700 Exponate zeigen. Darüber hinaus wird sie von einem umfassenden Rahmenprogramm und einem reich bebildertem Katalog begleitet.


23.04. – 08.05.2016
Münchner Geigentage 2016 – Ausstellung & Konzerte
Anknüpfend an den großen Erfolg der Ausstellungen 2007, 2010 und 2013 möchten die Münchner Geigenbauer nun nach drei weiteren Jahren mit einer neuen Ausstellung die Entwicklung des Geigen- und Bogenbaus in München dokumentieren. Es ist ihr Anliegen, dieses eher verborgene Handwerk, das höchste Kunstfertigkeit erfordert, an die Öffentlichkeit zu bringen. Hierzu haben sich 35 selbständig arbeitende Geigen und Bogenbauer aus München und Umgebung zusammengefunden und stellen je ein bis drei Streichinstrumente oder bis zu sechs Bögen aus. So werden insgesamt 36 Geigen, 25 Bratschen und 19 Celli sowie 18 Bögen präsentiert. Im Zeitraum vom 23. April bis zum 8. Mai 2016 kann jeder Interessierte die ausgestellten Instrumente und Bögen im Münchner Stadtmuseum selbst spielen, anfassen und ausprobieren. Zur Betreuung der Instrumente und Bögen und für Fragen sind immer mindestens zwei der ausstellenden Geigen- oder Bogenbauer anwesend. Darüber hinaus werden Ihnen die Exponate in den Konzerten von namhaften Musikern vorgestellt.


13.05. – 31.07.2016
Geschenkt – Gekauft – Gefunden
Neuzugänge in der Sammlung Fotografie 2005-2015

Von Einzelbildern und Alben bis hin zu großen Konvoluten finden stetig neue Werke ihren Weg in die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums. Sei es durch Angebote bei Auktionen und von Kunsthändlern, durch Schenkungen von Fotografinnen und Fotografen oder ihren Familien oder in Form umfangreicher Ankäufe. Von den Anfängen der Fotografie im 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Positionen lässt sich an diesem Querschnitt durch die Neuaufnahmen der letzten Jahre nichts Geringeres als die Vielseitigkeit der Fotografiegeschichte nachvollziehen. Die Ausstellung legt einen Schwerpunkt auf das fotografische Porträt zwischen Inszenierung und Repräsentation damals wie heute, folgt Pionieren der Fotografie auf ihre Exkursionen in die Ferne, ohne dabei den Blick auf München zu vergessen, dokumentiert Zeitgeschichte und Zeitgeschehen und befragt die Ordnung fotografischer Archive. Ausgestellt werden etwa 200 Fotografien, u.a. von Dr. Ernst Becker, Roger Fenton, Herlinde Koelbl, Seiichi Furuya, Frank Eugene, André Gelpke, Dieter Appelt, Eva Bertram, Olaf Unverzart, Guido Mangold und Silke Grossmann.


16.09.2016 – 15.01.2017
Shoot! Shoot! Shoot! Fotografien der 60er und 70er Jahre aus der Nicola Erni Collection
Die Ausstellung mit circa 200 Fotografien aus der Nicola Erni Collection gibt Einblicke in die Welt der Kunst, Musik, Mode und des Films in den 60er und 70er Jahren in New York, London und Paris. Von Andy Warhols Factory, Truman Capote, den Rolling Stones, Twiggy bis zu Romy Schneider reicht das Panorama einer turbulenten, heute legendären Epoche. Die Fotografien stammen von Diane Arbus, Richard Avedon, Robert Mapplethorpe, Irving Penn, Gary Winogrand, Helmut Newton, Ron Gallela, David Bailey, Jeanloup Sieff, Bert Stern, Fred McDarrah u.v.a.


09.12.2016 – April 2017
Adolphe Braun – ein Fotografenunternehmen des 19. Jahrhunderts
Der Franzose Adolphe Braun (1812-1877) zählt zu den erfolgreichsten Fotografen im Europa des 19. Jahrhunderts. Als ausgebildeter Zeichner arbeitete er zunächst für die elsässische Textilindustrie, bevor er sich 1854 der Fotografie zuwandte. Mit einer mehr als 300 Aufnahmen umfassenden Serie von Blumenstillleben gelang ihm 1855 auf der Pariser Weltausstellung der künstlerische Durchbruch. Die weit verbreiteten Aufnahmen dienten Textilgestaltern im Second Empire als Vorlagen und waren wegen ihrer meisterhaften Komposition auch als Studien für Dekorationsmaler und Zeichner beliebt. Ab 1860 fotografierte Braun mit seiner großformatigen Kamera die alpinen Landschaften und Städte der Schweiz, die gelegentlich vom Maler Gustave Courbet als Vorlagen für Gemälde verwendet wurden. Neben Tierstudien, Architektur- und Landschaftsdarstellungen konzentrierte sich Braun auf die Kunstreproduktion. Als erster offizieller Fotograf erhielt er die Erlaubnis für drei Jahrzehnte die Kunstwerke des Louvre zu reproduzieren. Das Unternehmen Braun galt als führend in der Wiedergabe der Tonwerte von Werken der Malerei, Skulptur und Grafik, wie Beispiele aus den bekanntesten europäischen Kunstmuseen in Wien, Florenz, London oder Dresden veranschaulichen.
Die Ausstellung präsentiert erstmals sämtliche Tätigkeitsfelder Adolphe Brauns anhand von ca. 200 Originalaufnahmen und Gemälden des 19. Jahrhunderts von Gustave Courbet, Henri Fantin-Latour oder Jules Médard.