Sonderausstellungen
Vorschau

07. – 15.03.2015
9. Münchner Bücherschau junior
Die Bücherschau präsentiert mehr als 5.000 Bücher und Kindermedien für die ganze Familie täglich von 9 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm bietet Workshops rund ums Buch, Exkursionen und viele Autorenlesungen aus spannenden Krimis, interessanten Sachbüchern und illustrierten Bilderbüchern.
www.muenchner-buecherschau-junior.de


13.03. – 31.05.2015
FORUM 035: Göran Gnaudschun – Alexanderplatz
Göran Gnaudschun (*1971 in Potsdam) fotografiert seit 2010 am Berliner Alexanderplatz die Szene von jungen Ausreißern, Gestrandeten, Wohnungslosen und Punks. Diese Menschen passen in die Raster der normalen Gesellschaft nicht hinein: weder in die der Arbeitswelt und oft auch nicht in die der sozialen Fürsorge. Kaum einer ist in Berlin aufgewachsen, viele wollten aus der Provinz fliehen, möglichst weit weg: neu sein, anonym sein, die weite Welt ohne einen Cent in der Tasche erleben. Gnaudschun portraitiert die Menschen dort, immer darauf bedacht, eine Form von fast verschüttet geglaubter Würde und von Intensität ans Licht zu bringen. Er fotografiert Situationen, in denen sich Symbolhaftes zeigt, er führt Interviews über die Lebenswege der Protagonisten und schreibt selbst Texte über die Sicht des Fotografen auf das vielschichtige Phänomen Alexanderplatz.


27.03. – 28.06.2015
Anders Petersen Retrospektive
Der schwedische Fotograf Anders Petersen, 1944 in Stockholm geboren, gehört zu den international einflussreichsten Fotografen seiner Generation. Sein Interesse gilt vor allem dem Milieu der gesellschaftlichen Außenseiter. In Animierlokalen, Gefängnissen, psychiatrischen Anstalten oder Pflegeheimen sucht Petersen seine Themen und beschäftigt sich in eindringlichen Schwarzweiß-Bildessays mit den sozialen Randgruppen. Berühmt wurde Petersen 1970 durch seine Portraitaufnahmen von Prostituierten, Homosexuellen und anderen Außenseitern der Gesellschaft, die im Café Lehmitz, einer Kneipe an der Hamburger Reeperbahn, entstanden. Der daraus entstandene, vielfach ausgezeichnete Bildband „Café Lehmitz“ wurde in der Folgezeit zum Kultbuch. Diese Aufnahmen wie auch Petersens nachfolgende Projekte von „City Diary“ bis zu „To Belong“ sind autobiografisch geprägt und lassen die Person des Fotografen in Erscheinung treten. In den Worten des Fotografen: "Für mich geht es beim Moment des Fotografierens auch um eine Nähe zu mir selbst. Um den Versuch, die Wirklichkeit zu erleben, anstatt sie lediglich darzustellen, und in diesem Erleben möglichst präsent zu sein. Manchmal ist es ein Glücksfall, man hebt die Kamera, und das Leben springt hinein wie ein Kaninchen. Alles wird bis zum Äußersten getrieben." Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Bibliothèque nationale de France und der Galerie Vu in Paris präsentiert.


24.04. – 02.08.2015
Franz Josef Strauß im Bild
Kaum ein deutscher Bundespolitiker der Nachkriegszeit findet bis heute so sehr das öffentliche und mediale Interesse wie Franz Josef Strauß. Von seinen Freunden vergöttert, von seinen Gegnern verdammt, polarisierte er wie kein Zweiter. Im Jahr 2015 hätte Strauß seinen 100. Geburtstag begangen. Dieses Jubiläum nimmt das Münchner Stadtmuseum zum Anlass, dem streitbaren CSU-Politiker eine Kabinettausstellung zu widmen, die seine Darstellung in unterschiedlichen Bildmedien beleuchtet. Anhand von Fotografien, Plakaten, Zeitschriften und Filmdokumenten werden die Strategien seiner medialen Darstellung wie auch der visuellen Demontage aufgezeigt. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den gestalterischen Mitteln zu, mit denen die inhaltlichen Aussagen transportiert werden. An ihnen lassen sich exemplarisch Fragen der Wirkungsästhetik und politischen Ikonografie behandeln, die weit über die Person Strauß hinausreichen.


17.07.2015 – 10.01.2016
„Das habe nur ich!“ Über Sammellust und Liebhabereien
Die Ausstellung zeigt Motive aus Wohnungen, in denen Sammler ihrer Lust frönen. Anhand von 44 Ausstellungseinheiten erlebt der Besucher Situationen der Sammellust. In historischen Vitrinen, die zum Teil in eine gesamte Möbelgarnitur eingebunden sind, werden Gläser, Keramiken, Nippes, Bronzen, bibliophile Kostbarkeiten, Tafelschmuck, Besteck, Tierplastiken, Erotika, 1950er Jahre Wohnaccessoires und vieles andere mehr vorgestellt. Jeder Objektgruppe liegt eine Sammelleidenschaft zugrunde, die auch theoretisch hinterfragt wird.


25.09.2015 – 29.05.2016
Gretchen mag's mondän – Damenmode der 1930er Jahre
Sportlich und lässig, aber auch glamourös und mondän – so sah international die Damenmode der Dreißiger Jahre aus. Das Gretchen-Klischee der NS-Zeit fand in Deutschland nur bedingt Raum, denn auch hier waren Frauen sehr wohl an Mode und Schminke aus Paris interessiert – in Sachen Mode herrschte zwischen Theorie und Praxis daher oftmals eine tiefe Kluft. Zur Distanzierung vom Ausland wurden von der Partei deutsche Kreationen gefordert: Modeschaffen unter dem Argusauge der NSDAP wurde hier zum Drahtseilakt. Abendroben, Alltagsmode, Negligés und Sportkleidung sowie zahlreiche Accessoires machen in der Ausstellung die Vielfalt der Bekleidungsstile der Dreißiger Jahre deutlich. Zudem lassen Modejournale, Fotografien, Grafik und Plakate den damaligen Zeitgeist wieder aufleben.


14.10. – 25.10.2015
Internationales Figurentheaterfestival "große KLEINE Welt"
Das internationale Figurentheaterfestival lädt ca. 20-25 Inszenierungen ein, die unsere Welt im Kleinen abbilden, mit ganz unterschiedlichen thematischen und ästhetischen Voraussetzungen. Die Festival-Installation "Heureuses Lueurs - Allusions Optiques" ( Glückliche Lichter - Optische Andeutungen) des französischen Künstlers Flop Lefebvre eröffnet eine magische Welt der Lichter und Projektionen.