Sonderausstellungen
Vorschau

18.09. – 22.11.2015
FORUM 037: Marc Beckmann – Die Jahrestage
Die Kabinettausstellung präsentiert Marc Beckmanns Langzeitprojekt „Die Jahrestage“. Seit 2004 beobachtet der Berliner Fotograf nationale und internationale Gedenktage, wie die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau, den Prager Frühling, das Massaker von Srebrenica, die Ägyptische Revolution. Dabei spielt der geschichtliche Hintergrund des Erinnerns nur eine untergeordnete Rolle. Diese Ereignisse, die unsere Welt verändert und unsere Weltanschauung geprägt haben, sind heute Teil unserer gemeinsamen Geschichte. Sie haben uns gelehrt was Freiheit, Tyrannei und Unterdrückung bedeuten.


25.09.2015 – 29.05.2016
Gretchen mag's mondän – Damenmode der 1930er Jahre
Sportlich und lässig, aber auch glamourös und mondän – so sah international die Damenmode der Dreißigerjahre aus. Das Gretchen-Klischee der NS-Zeit fand in Deutschland nur bedingt Raum, denn auch hier waren Frauen sehr wohl an Mode und Schminke aus Paris interessiert – in Sachen Mode herrschte zwischen Theorie und Praxis daher oftmals eine tiefe Kluft. Zur Distanzierung vom Ausland wurden von der Partei deutsche Kreationen gefordert: Modeschaffen unter den Argusaugen der NSDAP wurde hier zum Drahtseilakt. Abendroben, Alltagsmode, Negligés und Sportkleidung sowie zahlreiche Accessoires machen in der Ausstellung die Vielfalt der Bekleidungsstile der Dreißigerjahre deutlich. Zudem lassen Modejournale, Fotografien, Grafik und Plakate den damaligen Zeitgeist wieder aufleben.


14.10. – 25.10.2015
Internationales Figurentheaterfestival "große KLEINE Welt"
Das internationale Figurentheaterfestival lädt ca. 20-25 Inszenierungen ein, die unsere Welt im Kleinen abbilden, mit ganz unterschiedlichen thematischen und ästhetischen Voraussetzungen. Die Festival-Installation "Heureuses Lueurs - Allusions Optiques" ( Glückliche Lichter - Optische Andeutungen) des französischen Künstlers Flop Lefebvre eröffnet eine magische Welt der Lichter und Projektionen.


14.10.2015 – 10.01.2016 // (Festival 13.-18.10.2015)
FotoDoks 2015: Past is Now
Gemeinsam mit der Partnerregion Ex-Jugoslawien reflektiert FotoDoks den Status Quo und das Potential des Gestern im Heute. Sowohl in die Geschichte Ex-Jugoslawiens, als auch Deutschlands ist die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eingeschrieben: vor 20 Jahren hat das Friedensabkommen von Dayton den Krieg in Bosnien und Herzegowina beendet und markiert damit eines der wichtigen historischen Eckdaten zwischen den Jugoslawienkriegen und der sukzessiven Unabhängigkeit der einzelnen Teilrepubliken. Während hier Ländergrenzen neu gezogen wurden, hat man in Deutschland mit der Wiedervereinigung vor 25 Jahren eine Grenze aufgehoben. Diese beiden Wendepunkte geben Anlass, um sowohl über sich verändernde Territorien, Nachbarschaften und Identitäten als auch über Zeit, individuelle Erzählungen und kollektive Geschichte nachzudenken. Wie kann Vergangenes in neue Prozesse einbezogen werden? Wie hält die aktuelle dokumentarische Fotografie Erinnerungen in Bewegung?


08.04.2016 – 08.01.2017
BIER.MACHT.MÜNCHEN
500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern. Das Münchner Stadtmuseum widmet sich 2016 diesem Jubiläum mit eigenen Schwerpunkten: dem „Münchner Bier“ und seinen Brauereien. Die Ausstellung wird ein komplexes historisches Thema in seiner Relevanz für die Gegenwart zeigen und dabei völlig neue Blicke auf das Phänomen Bier eröffnen. Dabei wird am Beispiel der Entwicklung der Brauereien die im internationalen Vergleich späte Industrialisierung Münchens seit 1850 gezeigt werden. Das günstige Zusammenwirken von Kapital, Unternehmertum und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Brauvorgang an sich sowie technische Fortschritte werden erklärt und dargestellt. „BIER.MACHT.MÜNCHEN“ spürt dem Einfluss des Gerstensaftes auf die Entwicklung der Stadtkultur, in den bildenden Künsten, den Festen und des Kabaretts nach – und beschäftigt sich daher eingehend mit der Rolle des Bieres in Gesellschaft und Politik. Die Ausstellung wird auf einer Fläche von 800 Quadratmetern ca. 700 Exponate zeigen. Darüber hinaus wird sie von einem umfassenden Rahmenprogramm und einem reich bebildertem Katalog begleitet.


23.04. – 08.05.2016
Münchner Geigentage 2016 – Ausstellung & Konzerte
Anknüpfend an den großen Erfolg der Ausstellungen 2007, 2010 und 2013 möchten die Münchner Geigenbauer nun nach drei weiteren Jahren mit einer neuen Ausstellung die Entwicklung des Geigen- und Bogenbaus in München dokumentieren. Es ist ihr Anliegen, dieses eher verborgene Handwerk, das höchste Kunstfertigkeit erfordert, an die Öffentlichkeit zu bringen. Hierzu haben sich 35 selbständig arbeitende Geigen und Bogenbauer aus München und Umgebung zusammengefunden und stellen je ein bis drei Streichinstrumente oder bis zu sechs Bögen aus. So werden insgesamt 36 Geigen, 25 Bratschen und 19 Celli sowie 18 Bögen präsentiert. Im Zeitraum vom 23. April bis zum 8. Mai 2016 kann jeder Interessierte die ausgestellten Instrumente und Bögen im Münchner Stadtmuseum selbst spielen, anfassen und ausprobieren. Zur Betreuung der Instrumente und Bögen und für Fragen sind immer mindestens zwei der ausstellenden Geigen- oder Bogenbauer anwesend. Darüber hinaus werden Ihnen die Exponate in den Konzerten von namhaften Musikern vorgestellt.