Filmmuseum München

Das Filmmuseum München ist mit seinem speziellen Kinoprogramm ein beliebter Treffpunkt für Cineasten. Auf dem täglich wechselnden Programm stehen umfassende Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit deutschen oder englischen Untertiteln) und im Originalformat gezeigt. Stummfilme kommen oft mit Live-Musikbegleitung zur Aufführung. Regelmäßig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende zu Gast und diskutieren nach der Vorführung mit dem Publikum. Das Filmmuseum ist eine bewährte Spielstätte für Festivals wie DOK.fest, Filmfest München und das Internationale Festival der Filmhochschulen. Im historischen Marstallhaus des Münchner Stadtmuseums gelegen, bietet das Kino mit seinen 165 Plätzen hochwertige Bild- und Tontechnik sowie eine Silberleinwand, auf der auch 3D-Vorführungen möglich sind.

Ernst Lubitsch, Der Blusenkönig, 1917
G. W. Pabst, Die freudlose Gasse, 1925
Manfred Noa, Helena von Troja, 1923
Jakov Protazanov, Aelita, 1924
Orson Welles als Bobby in seinem Kurzfilm London, 1968
Stefan Drößler und Gerhard Ullmann am Schneidetisch
Herbert Achternbusch, Der junge Mönch, 1978
Willkommen im Filmmuseum am St.-Jakobs-Platz!

Das Filmmuseum entstand 1963 als „Abteilung Foto und Film“ des Münchner Stadtmuseums, wurde mit seinen regelmäßigen Filmvorführungen zu Deutschlands erstem kommunalen Kino und entwickelte sich vor allem unter seinem zweiten Leiter Enno Patalas in den 1970er Jahren zu einem Filmarchiv von internationalem Ruf. Das Archiv des Filmmuseums umfasst etwa 6000 Kopien, darunter Klassiker der Filmgeschichte, die zum Teil in jahrelanger Arbeit rekonstruiert wurden. Dazu zählen die Stummfilme wie “Die freudlose Gasse“, “Metropolis“, “Der Golem“ und “Das Weib des Pharao“, ebenso wie Filmfragmente aus dem Nachlass von Orson Welles. Schwerpunkte der Sammlung sind neben deutschen und sowjetischen Stummfilmen frühe Tonfilme und Mehrsprachenversionen, Klassiker des Avantgardefilms sowie Filme von Münchner Regisseuren wie Herbert Achternbusch, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Nicolas Humbert und Alexander Riedel.

Seit 2005 gibt das Filmmuseum München in der Edition filmmuseum Filme und Archivschätze auf DVD heraus. Die roten Programmhefte, die das Filmprogramm ausführlich vorstellen, erscheinen halbjährlich und sind im Foyer des Kinos kostenlos erhältlich. Wenn Sie sich in den Film-Newsletter eintragen, werden Sie über die meist kurzfristigen „Open Scene“-Termine und eventuelle Programmergänzungen per E-Mail informiert.

Filmmuseum München

Kartenvorbestellungen nur telefonisch unter Tel. +49-(0)89-233-96450

Vorführzeiten:
Dienstag / Mittwoch / Freitag / Samstag / Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Montag keine Vorstellung
Bei Überlänge gelten geänderte Vorführzeiten!

Eintrittspreise
Regulär 4 €
Mitglieder des MFZ 3 €
Aufschlag bei Überlänge oder Sonderveranstaltungen 2 €

Programmheft
Das gedruckte Programmheft mit ausführlichen Angaben zu den Filmen ist im Filmmuseum erhältlich. Sie können sich die Programmübersicht und das Programmheft als pdf-Datei herunterladen:

Heft 27 (4. September 2014 bis 5. März 2015)
Programmübersicht (16 Seiten, PDF 445 KB)
Programmheft (100 Seiten, PDF 3 MB)

Förderverein Münchner Filmzentrum (MFZ)

Wer sich für die Arbeit des Filmmuseums interessiert, kann dem Förderverein MFZ e.V. beitreten. Der Jahresbeitrag beträgt 20 € und berechtigt zum ermäßigten Eintritt ins Filmmuseum sowie zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen des MFZ. Die Versammlungen finden einmal im Monat montags um 19 Uhr im Gotischen Zimmer des Ignaz-Günther-Hauses (St.-Jakobs-Platz 20, 80331 München, 1. Stock) statt.
Termine: 10. November 2014, 15. Dezember 2014, 19. Januar 2015 und 9. Februar 2015. Mehr Informationen erhalten Sie unter 0177-728-4681.