Open Scene

Die Termine der "Open Scene" am Donnerstag sind teilweise für aktuelle Sonderveranstaltungen reserviert. Das Programm wird spätestens etwa eine Woche vorher festgelegt und in den Schaukästen an der Kinokasse, über den Film-Newsletter, auf Facebook, auf Twitter, durch Ankündigungen in der Tagespresse und hier auf dieser Homepage bekannt gegeben.


Oster-Special: LA RICOTTA und DER JUNGE MÖNCH am Donnerstag 2. April 2015 um 19.00 Uhr

Orson Welles als Regisseur in "La Ricotta" von Pier Paolo Pasolini

In der nächsten „Open Scene“ am Donnerstag, 2.4.2015 um 19.00 Uhr zeigen wir zwei Filme, die sich in sehr eigenwilliger Weise dem Thema Karfreitag und der Religion und ihren Symbolen nähern: LA RICOTTA (1962) von Pier Paolo Pasolini mit Orson Welles in der Hauptrolle und DER JUNGE MÖNCH (1978), einen bayrischen Heimat- und Katastrophenfilm von Herbert Achternbusch.

LA RICOTTA (DER WEICHKÄSE)
Italien 1962 – Regie und Buch: Pier Paolo Pasolini – Kamera: Tonino Delli Colli – Darsteller:Orson Welles, Mario Cipriani, Laura Betti, Edmonda Aldini – 37 min – OmU

Mehrfach versucht ein bettelarmer Komparse während eines Aufnahmetages für einen Kreuzigungsfilm seinen Hunger zu stillen. Erst am späten Nachmittag kann er in Eile etwas hinunterschlingen. Während der anschließenden Aufnahme, in der er den linken Schächer spielt, stirbt er an Magenkrämpfen und Überanstrengung am Kreuz. „Eine feinsinnige und provokative Parabel, in der das Tragikomische der Situation in das Drama des im Stich gelassenen, leidenden Menschen übergeht.“ (Lexikon des intern. Films) Pasolini besetzte die Rolle des Regisseurs mit Orson Welles, der im Original von Giorgio Bassani synchronisiert wurde.

DER JUNGE MÖNCH
BRD 1978 – Regie und Buch: Herbert Achternbusch – Kamera: Jörg Jeshel – Darsteller: Herbert Achternbusch, Heinz Braun, Branko Samarovski, Josef Bierbichler – 84 min
Ausgangspunkt ist die nach der globalen Katastrophe mit einer Eiswüste überzogene Welt. Wo einst München stand, ist jetzt ein riesiger Geysir. Nur das Dörfchen Buchendorf ist unbeschädigt geblieben. Der Protagonist Herbert gründet dort als Mönch eine neue Religion um einen Schokoladen-Osterhasen, deren zentrales Gebot "Gott darf nicht gebissen werden" lautet. In surrealistischer Manier vermischt Achternbusch Bilder aus Island und München mit Bildern vom Osterhasen und dem Papst.

"Der junge Mönch" von und mit Herbert Achternbusch

Filmmuseum München

Kartenvorbestellungen nur telefonisch unter Tel. 089-233-96450

Büro: Tel. 089-233-22348
E-Mail: filmmuseum(at)muenchen.de

Vorführzeiten:
Dienstag / Mittwoch / Freitag / Samstag / Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Montag keine Vorstellung
Bei Überlänge gelten geänderte Vorführzeiten!

Eintrittspreise
Regulär 4 €
Mitglieder des MFZ 3 €
Aufschlag bei Überlänge oder Sonderveranstaltungen 2 €

Rollstuhlfahrer / Hörgeschädigte
Das Kino im Untergeschoss ist über einen Aufzug für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die Behindertentoilette befindet sich im Untergeschoss neben dem Kinoeingang. Der Kinosaal ist mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.

Programmheft
Das gedruckte Programmheft mit ausführlichen Angaben zu den Filmen ist im Filmmuseum erhältlich. Sie können sich die Programmübersicht und das Programmheft als pdf-Datei herunterladen:

Heft 28 (5. März bis 2. August 2015)
Programmübersicht (14 Seiten, PDF 700 KB)
Programmheft (100 Seiten, PDF 3,3 MB)

Jubiläumsbroschüre (Hg. MFZ 2013)
50 Jahre Filmmuseum

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