Open Scene

Die Termine der „Open Scene“ am Donnerstag sind teilweise für aktuelle Sonderveranstaltungen reserviert. Das Programm wird spätestens etwa eine Woche vorher festgelegt und in den Schaukästen an der Kinokasse, über den Film-Newsletter, auf Facebook, auf Twitter, durch Ankündigungen in der Tagespresse und hier auf dieser Homepage bekannt gegeben.


Spielfilm FRITZ LANG und M von Fritz Lang im Doppelprogramm am Do 5. Mai 2016 um 19.00 Uhr

 

In der nächsten „Open Scene“ am Donnerstag, 5. Mai 2016 um 19.00 Uhr zeigen wir im Doppelprogramm den Spielfilm FRITZ LANG (2015) von Gordian Maugg über den Regisseur und dessen Recherche zu seinem Film M über einen Serienmörder – und anschließend den Originalfilm M aus dem Jahr 1931 in der restaurierten Fassung.

Fritz Lang
D 2015 | Regie: Gordian Maugg | Buch: Alexander Häusser, Gordian Maugg | Kamera: Lutz Reitemeier | Musik: Tobias Wagner | Darsteller: Heino Ferch, Thomas Thieme, Samuel Finzi, Johanna Gastdorf, Max von Pufendorf | 104 min

Auf der Suche nach einem passenden Stoff für seinen ersten Tonfilm reist der Star-Regisseur Fritz Lang 1930 von Berlin nach Düsseldorf, um bei den polizeilichen Ermittlungen des bekannten Kriminalrats Gennat über den brutalen Serienmörder Peter Kürten dabei zu sein. Doch in der fremden Umgebung wird er im Strudel der Ereignisse von seiner Vergangenheit eingeholt und steht vor unerwarteten Abgründen. „Wer aber nun jene billig dramatisierten Doku-Dramen denkt, die das Fernsehen anspruchsvolleren Zuschauern als Dauerpein anbietet, wird sich angenehm enttäuscht sehen. FRITZ LANG zeigt, was man mit dem hybriden Genre erreichen kann, wenn man es als ästhetischen Kunstraum begreift.“ (Anke Westphal)

Regisseur Gordian Maugg (geb. 1966) spezialisierte sich mit Filmen wie DER OLYMPISCHE SOMMER (1993) oder HANS WARNS – MEIN 20. JAHRHUNDERT (2000) auf deutsche Zeit- und Kulturgeschichte, stilistisch experimentiert er mit der Kombination von Re-enactment, rein fiktionalen Szenen und Archivmaterial.

M
D 1931 | Regie: Fritz Lang | Buch: Thea von Harbou, Fritz Lang | Kamera: Fritz Arno Wagner |
Darsteller: Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Theo Lingen, Inge Landgut, Otto Wernicke | 111 min –
Ein psychopathischer Kindermörder beunruhigt die Bevölkerung, narrt die Polizei und versetzt auch die Unterwelt in Aufregung. Während ein Kommissar dem Täter durch Indizien auf die Spur kommen will, sendet die Bettler- und Ganovenorganisation ihre Spitzel aus. In die Enge getrieben, flieht der Mörder in ein Sparkassengebäude, wo er sich dem Mob ausgeliefert sieht.
Langs erster Tonfilm gehört zu den Meisterwerken des späten Weimarer Kinos. Verweise auf das gesellschaftliche Klima am Vorabend des Nationalsozialismus sind augenfällig. Langs sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie sowie Peter Lorres eindringliche Interpretation des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Nationalsozialisten nicht ohne Grund für subversiv gehalten. Gezeigt wird die restaurierte digitale Fassung des Films.

Mein Film „M“ ist ein Dokumentarfilm über die damalige Zeit in Deutschland. Ich habe mit zwei oder drei Serienmördern gesprochen, ich habe entsetzliche Dinge gesehen und meiner Meinung nach habe ich den Mörder trefflich beschrieben mit: 'Immer muss ich durch Straßen gehen, und immer spür ich, es ist einer hinter mir her. Das bin ich selber!'“ (Fritz Lang, 1967)

Filmmuseum München

Kartenvorbestellungen nur telefonisch unter Tel. 089-233-96450

Büro: Tel. 089-233-22348
E-Mail: filmmuseum(at)muenchen.de

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Vorführzeiten:
Dienstag / Mittwoch / Freitag / Samstag / Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Montag keine Vorstellung
Bei Überlänge gelten geänderte Vorführzeiten!

Eintrittspreise
Regulär 4 €
Mitglieder des MFZ 3 €
Aufschlag bei Überlänge oder Sonderveranstaltungen 2 €

Rollstuhlfahrer / Hörgeschädigte
Das Kino im Untergeschoss ist über einen Aufzug für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die Behindertentoilette befindet sich im Untergeschoss neben dem Kinoeingang. Der Kinosaal ist mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.

Programmheft
Das gedruckte Programmheft mit ausführlichen Angaben zu den Filmen ist im Filmmuseum erhältlich. Sie können sich die Programmübersicht und das Programmheft als pdf-Datei herunterladen:

Heft 30 (4. März bis 31. Juli 2016)
Programmübersicht (13 Seiten, PDF 361 KB)
Programmheft (90 Seiten, PDF 3,3 MB)
Sämtliche Termine und Inhalte als iCal-Datei (.ics, 612 KiB)

Jubiläumsbroschüre (Hg. MFZ 2013)
50 Jahre Filmmuseum

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